Der HSV ist sechs Punkte hinter dem Rekordmeister Tabellenvierter hinter Werder Bremen und dem punktgleichen Bayer Leverkusen. Auch der 1. FC Nürnberg und Energie Cottbus trennten sich im Kellerduell des Drittletzten mit dem Schlusslicht 1:1. Das Tor der Gastgeber erzielte Engelhardt (58.), Sörensen (59.) glich für die Lausitzer aus.
Das Spitzenspiel vor 69.000 Zuschauern in München begann ohne die beiden Regisseure. Bayerns Antreiber Franck Ribery nahm nach seiner auskurierten Muskelverletzung ebenso zunächst auf der Bank Platz, wie der von einem Bänderriss im Sprunggelenk genesene HSV-Spielgestalter Rafael van der Vaart. Das kreative Defizit war auf beiden Seiten unübersehbar, die genialen Überraschungsmomente fehlten in einer körperlich sehr intensiv geführten Partie.
Nachdem Klose aus aussichtsreicher Position verzogen hatte (56.), ebnete dem HSV ein Blackout von Lucio die Führung. Der Innenverteidiger verlor den Ball am eigenen Strafraum leichtfertig gegen Jarolim, dessen Zuspiel Olic eiskalt zu seinem 10. Saisontor nutzte. Bayern-Coch Hitzfeld brachte danach Ribery, der auch beim Ausgleich durch Ze Roberto seine Beine im Spiel hatte. In der Schlussphase war HSV-Torhüter Rost gegen Toni (84.) und Ribery (91.) auf dem Posten.
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