Vorstoß von Blatter

FIFA-Präsident bastelt an Ausländer-Regelung

Fußball
06.02.2008 11:04
FIFA-Präsident Sepp Blatter treibt die Einführung der umstrittenen "6+5-Regel" weiter voran. Beim FIFA-Kongress Ende Mai in Sydney (Australien) will der Schweizer die Einführung der Regel beantragen, die die Vereine verpflichtet, jedes Spiel mit mindestens sechs Spielern aus ihrem Heimatland zu beginnen.

"Mit den Jahren haben die Klubs durch immer mehr ausländische Spieler zuerst ihre lokale, dann ihre regionale und schließlich gar ihre nationale Identität verloren", erklärte Blatter. 

Zweifel bei FIFA-Kommission
Die FIFA-Kommission unter dem Vorsitz von Franz Beckenbauer bewertet die 6+5-Regel grundsätzlich als notwendig und aus moralischer Sicht auch als empfehlenswert, hegt hinsichtlich ihrer Wirksamkeit aber gewisse Zweifel.

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