Trennung beschlossen

Austria Salzburg: Tage des Trainers sind gezählt

Austria Salzburg hat sich in der 2. Liga vom Abstiegskandidaten zum Mittelständler gemausert. Pünktlich zur Winterpause steht aber bereits eine Entscheidung fest: Christian Schaider wird nicht über den Sommer hinaus der Trainer bei den Violetten bleiben. 

Eine der längsten Amtszeiten im Salzburger Fußball der vergangenen Jahrzehnte geht in absehbarer Zeit zu Ende. Christian Schaider, der Austria Salzburg im Dezember 2017 als Trainer übernommen hat, wird nicht über den Sommer hinaus Trainer der Violetten sein. Das ist laut „Krone“-Infos beschlossene Sache beim Zweitligisten. Der Grund: die laufende Professionalisierung des Vereins. Diese hatte Sportboss Roland Kirchler bei seinem Amtsantritt bereits als zentrale Aufgabe ausgegeben.

Sportboss Kirchler (li.) mit Schaider.
Sportboss Kirchler (li.) mit Schaider.(Bild: Andreas Tröster)

Die Austria möchte sich nach der ersten Saison als Aufsteiger in der 2. Liga etablieren und strebt in den kommenden Jahren sogar nach noch Höherem. Das betrifft neben der Infrastruktur (Stichwort Stadion) etwa auch die Mannschaft – und damit die Position des Trainers. Schaider sitzt nur nebenberuflich auf der Bank der Maxglaner. „Nur Fußball“ ist auch in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs keine Option für ihn. Warum, das hat der 48-Jährige bereits im Sommer im „Krone“-Interview erklärt. „Wenn alles richtig läuft, kann ich in acht Jahren in Pension gehen. Da bietet sich der Beamtenberuf mit einem sehr guten Gehalt an. Das muss man im Fußball erst einmal verdienen“, sagte Schaider damals.

Gründe, die nachvollziehbar sind, aber einfach nicht mit den ambitionierten Plänen des Stadtvereins zusammenpassen. So wird der Trainer, der Austria Salzburg von der Salzburger Liga bis in die 2. Liga geführt hat, in der kommenden Spielzeit nicht mehr auf der Bank der Austria sitzen.

Auf Kurs Saisonziel
Nachfolgekandidaten soll es dem Vernehmen nach aber noch keine geben. Zuvor gilt es für Kapitän Luca Meisl und Co. im Frühjahr – der Start erfolgt Ende Februar – die sehr positive Entwicklung fortzuführen. Zur Winterpause liegt der Liga-Neuling auf dem starken achten Tabellenrang. Damit ist man auf dem besten Weg, das große Saisonziel zu erreichen: den Klassenerhalt. Ehe sich die Wege nach über acht Jahren trennen.

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