Kurz vor Ende der Partie hatten Anderlecht-Anhänger versucht, in den türkischen Fan-Sektor zu gelangen und hatten dabei fast das Spielfeld gestürmt. Ein Dutzend dieser "Fans" war nach Schlusspfiff verhaftet worden. Medien berichteten auch von rassistischen Gesängen, die UEFA-Disziplinarkommission ging jedoch nicht näher darauf ein.
Neben dem belgischen Verein hat die UEFA vier weitere Clubs wegen Fan-Krawallen zu Geldstrafen verurteilt. Fenerbahce, das mit einem Gesamtscore von 3:0 in die Champions League aufgestiegen war, muss 8.000 (knapp 4.900 Euro), Lazio Rom und Dinamo Bukarest 12.000 (rund 7.300 Euro) bzw. 9.000 (knapp 5.500 Euro) Schweizer Franken bezahlen. Roter Stern Belgrad wurde zu einer Zahlung von 10.000 Franken (umgerechnet rund 6.000 Euro) verurteilt.
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