Nur Geldstrafe

Anderlecht darf gegen Rapid vor Publikum kicken

Fußball
07.09.2007 13:20
Doch kein Geisterspiel: Der RSC Anderlecht wird das Heimspiel gegen SK Rapid in der UEFA-Cup-Hauptrunde am 20. September doch vor vollen Rängen bestreiten dürfen. Der europäische Fußball-Verband belegte den belgischen Fußball-Rekordmeister am Freitag mit einer Geldstrafe in der Höhe von 20.000 Schweizer Franken (rund 12.000 Euro), nachdem belgische Fans im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul (0:2) für schwere Ausschreitungen (Bild) gesorgt hatten.

Kurz vor Ende der Partie hatten Anderlecht-Anhänger versucht, in den türkischen Fan-Sektor zu gelangen und hatten dabei fast das Spielfeld gestürmt. Ein Dutzend dieser "Fans" war nach Schlusspfiff verhaftet worden. Medien berichteten auch von rassistischen Gesängen, die UEFA-Disziplinarkommission ging jedoch nicht näher darauf ein.

Neben dem belgischen Verein hat die UEFA vier weitere Clubs wegen Fan-Krawallen zu Geldstrafen verurteilt. Fenerbahce, das mit einem Gesamtscore von 3:0 in die Champions League aufgestiegen war, muss 8.000 (knapp 4.900 Euro), Lazio Rom und Dinamo Bukarest 12.000 (rund 7.300 Euro) bzw. 9.000 (knapp 5.500 Euro) Schweizer Franken bezahlen. Roter Stern Belgrad wurde zu einer Zahlung von 10.000 Franken (umgerechnet rund 6.000 Euro) verurteilt.

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