Fr, 20. Juli 2018

Minneapolis-Brücke

17.08.2007 07:52

Noch immer Leichenfunde am Brückenunglücksort

Zwei Wochen nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Minneapolis haben Marinetaucher zwei weitere Todesopfer aus dem Mississippi geborgen. Damit stieg die Zahl der Toten auf elf. Zwei Menschen wurden noch vermisst.

Bei den geborgenen Toten handelt es sich um zwei Frauen im Alter von 45 und 50 Jahren. Ihre Überreste wurden in Autos gefunden. Der Zugang zu den Fahrzeugen musste erst mühsam von Trümmern der eingestürzten Brücke befreit werden, wie ein Sprecher der Bergungskräfte am Donnerstag mitteilte.

Bergung schwierig
Die Bergung der Toten gestaltete sich weiterhin schwierig, wie ein Polizeisprecher erklärte. Die Tauchmannschaften versuchen, sich unter Wasser durch das Geröll der am 1. August eingestürzten Autobrücke hindurchzukämpfen, um zu den darunter begrabenen Toten zu gelangen. Allerdings: Mit jedem Tag wird es schwieriger, die im Wasser liegenden Opfer noch zu identifizieren. Nach dem Unglück wurden fünf Todesopfer registriert, acht weitere wurden als vermisst gemeldet.

Hinweise auf Konstruktionsfehler
Am Donnerstag gab die US-Behörde für Verkehrssicherheit bekannt, dass der verheerende Brückeneinsturz möglicherweise durch einen Konstruktionsfeher verursacht worden. Ermittler sind auf Probleme bei den so genannten Knochenblechen, die für die Stabilisierung der Brücke sorgen sollen,  gestoßen. Ob Probleme an diesen Bauteilen den Einsturz tatsächlich auslösten, müssten die Ermittlungen ergeben, die Behörde.

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