Schwere Vorwürfe

Kartnig soll 8,76 Millionen Euro hinterzogen haben

Fußball
14.06.2007 17:08
8,76 Millionen soll Hannes Kartnig in seiner Zeit als Sturm-Präsident an Steuern hinterzogen haben. Auf diese Summe soll die Finanz in ihrem Endbericht gekommen sein. Eine Ausweitung der Ermittlungen auf Fußballer und Kartnigs Hausbank wäre nun möglich.

Der Millionenbetrag soll vor allem aus der Hinterziehung von Lohnsteuer herrühren. Dieser Punkt könnte nun auch noch einigen Ex-Spielern unangenehme Befragungen einhandeln. Wenn diese davon gewusst hätten, dass sie "Schwarzgeld" kassieren, dann könnte das als Beitragstäterschaft gewertet werden.

Hai als "Betreibsausgabe"
Doch die Finanz hält Kartnigs Steuererklärungen als Eigentümer der Werbefirma auch in anderen Punkten für unkorrekt. So seien der Haifisch in seinem Domizil und der Rolls Royce als Betriebsausgaben deklariert worden. Was die Finanz - so wird kolportiert - nicht akzeptiert.

Vorwürfe an Kartnigs Hausbank
Dass die Steuerfahnder auch der Hausbank des Ex-Präsidenten Vorwürfe machten, hält man dort für völlig ungerechtfertigt. Dabei geht es um die Frage, ob bei Auszahlungen vom Sturmkonto nicht ausreichend Unterschriften von anderen Funktionären verlangt worden waren. Laut Bank seien die Vorwürfe aber bereits ausgeräumt. Die Staatsanwaltschaft will sich die Sache trotzdem noch einmal anschauen.

Kronen Zeitung

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Fußball
14.06.2007 17:08
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele

Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung