Der Millionenbetrag soll vor allem aus der Hinterziehung von Lohnsteuer herrühren. Dieser Punkt könnte nun auch noch einigen Ex-Spielern unangenehme Befragungen einhandeln. Wenn diese davon gewusst hätten, dass sie "Schwarzgeld" kassieren, dann könnte das als Beitragstäterschaft gewertet werden.
Hai als "Betreibsausgabe"
Doch die Finanz hält Kartnigs Steuererklärungen als Eigentümer der Werbefirma auch in anderen Punkten für unkorrekt. So seien der Haifisch in seinem Domizil und der Rolls Royce als Betriebsausgaben deklariert worden. Was die Finanz - so wird kolportiert - nicht akzeptiert.
Vorwürfe an Kartnigs Hausbank
Dass die Steuerfahnder auch der Hausbank des Ex-Präsidenten Vorwürfe machten, hält man dort für völlig ungerechtfertigt. Dabei geht es um die Frage, ob bei Auszahlungen vom Sturmkonto nicht ausreichend Unterschriften von anderen Funktionären verlangt worden waren. Laut Bank seien die Vorwürfe aber bereits ausgeräumt. Die Staatsanwaltschaft will sich die Sache trotzdem noch einmal anschauen.
Kronen Zeitung
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