"Das Präsidium ist sich einerseits sicher, dass die Entscheidung auf schwachen juristischen Beinen steht und wahrscheinlich keiner ordentlichen Gerichtsbarkeit standhalten würde. Dies würde aber einen langen Rechtsweg bedeuten, der weder für den Verein SK Puntigamer Sturm Graz noch für den österreichischen Fußball förderlich wäre", hieß es in der Aussendung von Sturm.
Verständnis für Vorgehen der Bundesliga
"Anderseits versteht das Präsidium die Haltung der Österreichischen Fußball-Bundesliga, dass ein Konkurs, der von der vorherigen Vereinsführung eröffnet werden musste, während der laufenden Saison nicht ohne Sanktionen hingenommen werden kann. Auch wenn es der jetzigen Vereinsführung gelungen ist, diesen Konkurs mit einem erfolgreichen Zwangsausgleich wieder aufzuheben, ist leider dieser Punkteabzug eine 'Altlast', die der gesamte Verein offensichtlich hinnehmen muss."
Kein Rechtsmittel gegen Protestkomitee-Entscheidung
In Abwägung der Fakten habe der Sturm-Vorstand deshalb beschlossen, "kein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Protestkomitees einzulegen, wenn damit die Angelegenheit endgültig beendet ist und diesbezüglich keine weiteren Sanktionen gegen den Verein - die in die Zukunft wirken - gesetzt werden".
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