Der neue Hoffnungsträger der Borussia steht gleich bei seinem Debüt am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg unter Erfolgszwang, denn der Revierklub ist nach zuletzt drei Niederlagen nur noch einen Punkt vom 16. Tabellenplatz entfernt.
"Wir sind überzeugt, dass er in unserer Situation genau der richtige Trainer ist. Er hat uns Zuversicht gegeben", sagte BVB-Geschäftsführer Watzke. Doll meinte zum Wechsel zu Dortmund: "Der BVB musste nicht viel Überredungsarbeit leisten. Es ist eine tolle Sache, wenn man als so junger Trainer wie ich von solch einem Verein kontaktiert wird."
Doll als Publikumsmagnet
Der neue Chefcoach mobilisiert beim vom Abstieg bedrohten Bundesligisten scheinbar die Zuschauer. Das Heimspiel am Samstag gegen Nürnberg ist bereits fast ausverkauft. Bis auf rund 1.000 Tickets waren am Dienstag alle der 80.702 Karten verkauft, teilte der Verein mit.
Dolls Vorgänger Röber hat nach seinem Rücktritt mit seinen ehemaligen Spielern abgerechnet. "Ich hätte manchen Profi knallhart aus dem Kader streichen sollen", sagte der Ex-Coach zu den "Ruhr Nachrichten". Er warf den BVB-Spielern mangelnde Einstellung vor. Lediglich Florian Kringe und Markus Brzenska seien charakterlich über jeden Zweifel erhaben. Vor allem kritisierte Röber Nationalspieler Christoph Metzelder.
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