"Es hat mehrere Mahnungen und Fristen gegeben, bevor ich ausgetreten bin", sagte der frühere Ried-Goalgetter, der das Innviertel im Sommer verlassen hatte. Auf Sion-Präsident Christian Constantin ist er nicht gut zu sprechen. "Noch vor zwei Tagen hat er zugegeben, dass mir dieses Geld zusteht. Dieses Spiel spiele ich nicht mit, das lasse ich mir nicht gefallen", sagte Kuljic.
Der Angreifer will gegebenenfalls den Rechtsweg beschreiten, um seine Ansprüche geltend zu machen. "Ich schätze, diese Sache wird vor Gericht enden", sagte der neunfache Teamspieler, der wohl auch um seine kostenlose Freigabe noch längere Zeit kämpfen muss. Ob der Walliser Klub, für den er in der laufenden Saison zwölf Tore erzielte, an gröberen finanziellen Schwierigkeiten zu knabbern hat, weiß Kuljic nicht.
Kuljic bleibt vorläufig in der Schweiz, hält sich ab sofort in Eigenregie fit und macht sich auf die Suche nach einem neuen Verein. Eine Rückkehr nach Österreich kann sich Kuljic ebenso vorstellen wie einen weiteren Auslands-Aufenthalt.
Entscheidend bei der Wahl seines künftigen Vereins ist für Kuljic die Perspektive, weiterhin für das Nationalteam interessant zu sein. "Ich will unbedingt bei jedem Termin der Nationalmannschaft dabei sein, darum werde ich kämpfen." Teamchef Josef Hickersberger informierte er noch am Donnerstag von seinem Austritt. Gegen Ghana und Frankreich Ende März ist Kuljic nach eigenen Angaben dabei, "dann muss man weiterschauen."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.