Nach einem Monat der "Turbulenzen" sei man "auf einem guten Weg, das aufzulösen", sagte Steindorfer. Alle ausstehenden Spielergehälter seien derzeit bezahlt.
Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hatte in den vergangenen Wochen mehrfach einen "FCK-neu" sowie personelle Veränderungen in der Vereinsführung gefordert. Er habe "bedeutende Unternehmer" gefunden, die den Verein ab Herbst 2007 unterstützen wollten, sagte Haider. "Wir wollen jedoch keine Altschulden abdecken, sondern in die Zukunft investieren", meinte der Landeshauptmann. Die Frühjahrssaison müsse noch Steindorfer "drüberbringen".
Bezüglich der Nutzung des in Bau befindlichen EM-Stadions durch den Verein habe er "bis in die frühen Morgenstunden mit Bürgermeister Harald Scheucher verhandelt", berichtetet der BZÖ-Politiker. Man habe eine Lösung gefunden, die jedoch erst "durch die politischen Gremien von Stadt und Land müssen", bevor man in die Öffentlichkeit gehe.
Auf die Frage, wer ab Herbst die sportliche Leitung des Klagenfurter Traditionsvereins übernehmen solle, meinte Haider: "Es gibt viele Namen, aber noch keine Entscheidung. Es soll jedenfalls eine neue Führung etabliert werden."
"Ich bin für jeden Konsens zu haben", meinte dazu Steindorfer. Ob er im Herbst noch beim Verein - bei dem er seit zehn Jahren in führender Position tätig ist - sein werde, behalte er sich vor. "Wir haben eine Mannschaft mit großer Zukunft", zeigte sich der Club-Präsident überzeugt. Der FC Kärnten beginnt die Frühjahrssaison am Dienstag mit dem Cup-Spiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Salzburg.
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