15.12.2017 11:26 |

Kollision mit Zug

Vier Tote bei Schulbus-Unfall in Frankreich

Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Zug sind am Donnerstag in Südfrankreich vier Kinder und Jugendliche ums Leben gekommen und etwa 20 Businsassen sowie mehrere Zugpassagiere verletzt worden. Kurzzeitig gingen die Behörden von sechs Toten aus, Freitagmittag wurde die Zahl nach unten korrigiert. Die Opfer seien inzwischen identifiziert, hieß es vonseiten der Gendarmerie. Die 48 Jahre alte Fahrerin des Busses erlitt bei dem Unfall ebenfalls schwere Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr an einem beschrankten Bahnübergang in dem Ort Millas westlich von Perpignan. Der Regionalzug raste laut Augenzeugen ungebremst in den Bus, der bei der Kollision in zwei Teile gerissen wurde.

Unfallursache noch unklar
Der Bürgermeister einer Nachbargemeinde, Robert Olive, sprach von einem "Anblick des Horrors". "Der Bus wurde von dem Zug in zwei Teile zerschnitten", sagte er. Ob es sich um einen technischen Fehler der Signalanlage oder menschliches Versagen handelt, ist bisher unklar.

"Der Aufprall war sehr stark"
"Der Aufprall war sehr stark", berichtete eine Frau, die in dem Regionalzug saß. "Wir hatten den Eindruck, dass der Zug entgleist und sich auf die Seite legen wird", sagte sie laut der Zeitung "Independant".

Staatspräsident Emmanuel Macron sicherte via Twitter maximale Hilfe der Behörden für die Opfer zu. Die französische Verkehrsministerin Elisabeth Borne sprach auf Twitter von einem "schrecklichen Unfall".

Die kleine Gemeinde Millas liegt in den östlichen Pyrenäen nahe der Grenze zu Spanien.

 krone.at
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