Paintball im Einsatz
250-Kilo-Bär lebte wochenlang in Keller
Ein Bär hatte sich in einem Keller eines Mannes in Los Angeles einquartiert. Weil er in keine Fallen tappte, mussten Spezialisten mit ungewöhnlichen Waffen anrücken, um das Tier zu vertreiben.
Erst waren es umgeworfene Gegenstände rund um das Haus, dann war es ein Knurren. Als Ken Johnson vor über einem Monat in seinem Haus im kalifornischen Altadena merkwürdige Geräusche hörte, ahnte er noch nicht, was sich unter seinen Füßen verbarg: Ein gigantischer Schwarzbär hatte sich im Keller eingenistet.
Die nächsten Nächte wurden zur Qual. „Ich habe kaum geschlafen. Es hat gestunken, es war laut. Einfach Wahnsinn“, erzählt Johnson. Hilfe? Fehlanzeige. Die Wildtierbehörde versuchte vergeblich, den Bären zu fangen – mit Fallen, Lockstoffen und sogar frittiertem Huhn. Doch der Bär blieb.
Ein Bär ist kein guter Mitbewohner. Koexistenz ist okay. Aber zusammenwohnen? Nie wieder!
Ken Johnson
Die Rettung kam in Woche fünf: Nach 37 Tagen Kellerbesetzung reisten Experten der sogenannten „Bear League“ an. Und ihre Geheimwaffe? Paintballs mit Pflanzenöl. „Manchmal treffen wir sie am Hintern“, erklärt Chefin Ann Bryant. Die Methode war sehr effektiv: Nach 20 Minuten gab das Tier auf und flüchtete.
Johnson riegelte den Zugang sofort mit Sand und Sperrholz ab. Zusätzlich wurde eine Elektromatte installiert – und die wurde prompt gebraucht: Der Bär kam zurück. „Er trat drauf und lief sofort weg“, sagt Johnson. Seitdem herrscht Ruhe. „Ein Bär ist kein guter Mitbewohner. Koexistenz ist okay. Aber zusammenwohnen? Nie wieder!“








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