Do, 18. Oktober 2018

Mobilitätslösungen

15.11.2017 16:21

EU forscht smart in Villach

Villach wird Pilotstadt für Elektromobilität. Die EU wird hier drei Jahre lang nach neuen Lösungen für einen umweltfreundlichen Stadtverkehr forschen. Drei Länder sind an dem Projekt STEVE beteiligt, 21 internationale Partner forschen mit.

Ziel des von Infineon geleiteten Projekts ist es, Bedürfnisse von Menschen, die in mittelgroßen Städten leben, im Hinblick auf neue Mobilitätskonzepte zu evaluieren, um anschließend anhand der gesammelten Daten maßgeschneiderte vier- und zweirädrige Elektro-Leichtfahrzeuge und smarte Mobilitätslösungen für die Region zu entwickeln. "Das Projekt wird in Österreich, Italien und Spanien mit verschiedenen Schwerpunkten starten", erklärt Oliver Heinrich, Finanzvorstand der Infineon Technologies Austria AG. 9,5 Millionen Euro gibt es dafür aus dem EU-Fördertopf. Drei Jahre lang wird zusammen geforscht und ein optimales Bedarfsprofil der "Städter" erstellt. Danach können dann leistbare Fahrzeuge entwickelt und produziert werden.

In der Pilotstadt Villach, die neben Turin und Venaria (Italien) sowie Calvià (Spanien) das Mobilitätsverhalten analysieren wird, soll der Schwerpunkt auf E-Bikes liegen. "Konkret werden 100 E-Bikes und zwei E-Mobile zur Verfügung stehen. Der Bürger rückt in den Fokus, wird alles testen und so zum Forschungsergebnis beitragen können", so Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner.

Christian Spitzer, Kärntner Krone

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.