11.10.2017 07:05 |

Attacke auf Beamte

"Allah"-Rufe und geballte Fäuste: Polizeieinsatz

Wilde Szenen haben sich am Dienstagnachmittag im Zuge einer Personenkontrolle im Salzburger Pongau abgespielt. Ein 25 Jahre alter Pakistani weigerte sich, mit der Polizei zu kooperieren und seine Identität preiszugeben, rannte dann plötzlich mit geballten Fäusten und unter lauten "Allah"-Rufen auf die Beamten los. Die Polizisten drohten ihm mit Festnahme, was der Mann völlig ignorierte. Schließlich kam Pfefferspray zum Einsatz.

Zur Kontrolle kam es gegen 13 Uhr, was dem 25-Jährigen offenbar gar nicht gefiel. Er weigerte sich standhaft, bei der Identitätsfeststellung mitzuwirken, hatte während der Amtshandlung seine Hände in die Jackentaschen gesteckt.

"Allah, Allah"-Rufe
Plötzlich zog der junge Mann seine geballten Fäuste aus der Jacke und rannte auf die Polizisten zu. "Da der Mann dabei 'Allah, Allah' rief und der Inhalt seiner Hände nicht ersichtlich war, wurde ihm die Festnahme angedroht", berichtete die Polizei.

Mann erst am Vortag in Deutschland aus Haft entlassen
Wirkung zeigte das allerdings nicht, weshalb die Beamten zum Pfefferspray griffen und den Pakistani festnahmen. Im Zuge der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Festnahmeauftrag bestand und er erst am Vortag aus der Justizvollzugsanstalt München entlassen worden war. Nach der Versorgung im Krankenhaus Schwarzach wurde der 25-Jährige in das Polizeianhaltezentrum nach Salzburg eingeliefert.

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