Team funktioniert

Gewinner und Verlierer zum Ende der Ära Koller

Sport
10.10.2017 19:35
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mit dem 1:0 in Moldawien ist die Ära von Marcel Koller zu Ende gegangen. Er hinterlässt ein funktionierendes Team, viele Junge drängen nach - aber es gibt auch einige "Verlierer"!

"Wir sind Österreich, nicht Spanien oder Deutschland, die auf jeder Position drei Topspieler haben. Aber es gibt hier gute Möglichkeiten, jeder hat die Qualität gesehen." Mit diesen Worten übergab Marcel Koller nach dem 1:0 in Moldawien sein "Erbe". Noch an Mister X. Bis Freitag soll der neue ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel eine Liste mit 10 Teamchef-Kandidaten erstellen. Bis Ende Oktober dann das heftig kritisierte Präsidium die Koller-Nachfolge absegnen.

Koller hinterlässt nach sechs Jahren ein "funktionierendes Team". 30 Spieler, in Moldawien waren es Lienhart und Schobesberger, feierten unter ihm ihr Teamdebüt. Einige dürfen sich jetzt trotz der gescheiterten WM-Qualifikation als heimliche Sieger fühlen. Etwa Neuentdeckung Moritz Bauer. Oder die jungen Maximilian Wöber, Kevin Danso, Philipp Lienhart und Florian Grillitsch. Und natürlich Louis Schaub, der mit drei Toren (1:1 gegen Georgien, Goldtor gegen Serbien und in Moldawien) in den letzten drei Länderspielen für einen versöhnlichen Abschied des Schweizers gesorgt hatte.

Zu den Verlierern dieser Qualifikation zählt vor allem David Alaba. Ohne den Bayern-Star und die leidige Positionsdebatte lief es besser. In den letzten fünf Pflichtspielen ohne Alaba gab es durchwegs Siege. Aber auch der einstige Torgarant Marc Janko zählt zu den Verlierern. Dazu schlugen die Absagen von Marcel Sabitzer, Martin Harnik und Co. Wellen. Aber das ist jetzt nicht mehr Kollers Kaffee…

Kronen Zeitung

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