Mo, 15. Oktober 2018

Lizenz beantragt:

23.09.2017 17:40

Soziale "Banker"suchen Investoren

Mit "ethischen Finanzdienstleistungen" will eine Genossenschaft ins österreichische Bankgeschäft einsteigen. Auch in Kärnten sind die Verantwortlichen bemüht, Investoren zu finden, um das benötigte Grundkapital bereitstellen zu können. Eine Banklizenz wurde beantragt, im Frühjahr 2018 soll das Onlinekonto starten.

In Klagenfurt, Villach und in Lienz werden im Herbst und Winter auf Veranstaltungen Mitglieder gesucht. 5500 sind es bereits in ganz Österreich. Auch in Kärnten, wo zwei Standorte in Villach und Klagenfurt betrieben werden, gibt es die ersten Investoren.

Bankkredite gibt es nur für nachhaltige Projekte

Vor kurzem konnte die Initiative bei der Finanzmarktaufsicht einen Lizenzantrag einbringen. "Läuft alles nach Plan, dann starten wir im Frühjahr mit der Online-Bank", erklärt Roland Jaritz von der Genossenschaft für Gemeinwohl. Bis dahin müssen 10 Millionen Euro erreicht werden. In den ersten fünf Jahren rechnen die Verantwortlichen mit 25.000 Kunden. Angeboten werden sollen Einlagen-, Giro- und Kreditgeschäfte.

Risikokapital soll für "ökologische, soziale und das Gemeinwohl sowie die Menschenrechte fördernde Projekte" bereitgestellt werden, heißt es. Vorstand Peter Zimmerl: "Mit dem anvertrauten Geld wird nicht spekuliert. Es werden ausschließlich nachhaltige Ziele verfolgt." Ab 200 Euro kann man Mitglied werden. Details gibt es bei einem "Zeichnungs-Café" (19. 10., Postgasse 6 in Villach (17 Uhr). In Klagenfurt ist eine Veranstaltung für November geplant.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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