16.08.2017 15:35 |

Fassbender & Gleeson

Prolo-Rebellen: "Das Gesetz der Familie"

Sie hausen am Rande der Gesellschaft, für die sie nur Hass empfinden, die Cutlers. Ihr Wohnwagen parkt im Nirgendwo des ländlich-englischen Südwestens zwischen Schrott und Dreck. Ein Sohn der kriminellen Sippe, die sich mit Diebstählen und Einbrüchen über Wasser hält, sitzt im Knast, der andere, Chad (Michael Fassbender), foppt die Polizei. Und Colby (Brendan Gleeson), der alte Patriarch, frönt dem religiösen Wahn.

Was noch kommt? Nicht viel. Keine Gangster-Hatz. Kein Rachethriller. Vielmehr folgen wir einer statischen Milieustudie, die man schon wegen des Casts cool finden kann - oder auch nicht.

Weil das asozial-anarchische Sittenbild, das ständig mit seiner White-Trash-Attitüde kokettiert, auch nicht davor zurückschreckt, einem unschuldigen Kind das Gesetz der Familie aufzuzwingen. "Bad old England" - primitiv & humorbefreit. Regie: Adam Smith.

Kinostart von "Das Gesetz der Familie": 18. August.

Christina Krisch, Kronen Zeitung

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