So, 19. August 2018

Shyamalan-Schocker

25.01.2017 12:51

"Split": James McAvoy verschleppt drei Teenager

23 Persönlichkeiten gefangen in einem Körper: In seinem neuen Mystery-Thriller lässt Kultregisseur M. Night Shyamalan "X-Men"-Star James McAvoy auf drei Teenager los, die er verschleppt und in einem Kellerverlies einsperrt. "Split" startet am 26. Jänner in unseren Kinos - krone.tv traf den US-Regisseur und die beiden Hauptdarsteller in Berlin zum Interview (siehe Video oben).

Kevin Wendell Crumb (McAvoy) lebt ein einsames Leben in Philadelphia, der einzige Kontakt zur Außenwelt besteht in den Therapiesitzungen mit der Psychotherapeutin Dr. Fletcher (Betty Buckley). In Kevin selbst sieht es aber gar nicht einsam aus: Er leidet unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung, 23 Wesen lauern in seinem Inneren und bestimmen sein Verhalten.

Hier gibt's den Trailer zum Film:

Eines Tages entführt Kevin die drei Teenager Casey (Anya Taylor-Joy, "The Witch"), Marcia (Jessica Sula) und Claire (Haley Lu Richardson) von einem Parkplatz und sperrt sie in einem Keller ein. Während die hilflosen Mädchen verzweifelt nach einer Möglichkeit zur Flucht aus ihrem dunklen Verlies suchen, reift in Kevin eine neue Persönlichkeit heran - eine furchteinflößende Inkarnation des Bösen, eine Bestie...

M. Night Shyamalan erfand mit seinen Hits "The Sixth Sense" und "Unbreakable" das Genre des Mystery-Thrillers neu. In den vergangenen Jahren wurde es etwas ruhiger um ihn, für einige Filme ("The Last Airbender", "After Earth") kassierte der Regisseur vernichtende Kritiken. Mit "The Visit" konnte Shyamalan im Vorjahr ein hochgelobtes Comeback feiern, auch "Split" muss nicht vor seinen Klassikern verstecken.

Der Schotte James McAvoy macht den Streifen zu einer faszinierenden One-Man-Show, besser gesagt: Er schlüpft gleich in mehrere Rollen innerhalb eines Films. Sei es ein sensibler Modedesigner, ein philosophischer Künstler, eine bestimmende Gouvernante oder ein neunjährige Quälgeist - McAvoy zeigt die ganze Palette seines Könnens und spielt die Rolle seines Lebens.

Die Albtraum-Vorstellung, entführt und eingesperrt zu werden, mit einem Antagonisten zu verknüpfen, der über 20 verschiedene Wesen in sich vereint: Das sind die Horror-Geschichten, die kein zweiter so schaudernd und spannend erzählen kann wie M. Night Syhamalan. Zuguterletzt schenkt der Regisseur einem Star aus seinen früheren Erfolgsfilmen einen höchst unterhaltsamen Cameo-Auftritt, aber wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten...

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher

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