Di, 23. Oktober 2018

SportLine-Sportler

19.10.2016 17:31

Skoda macht jetzt noch mehr auf elegant-sportlich

Dass sich die Marke Skoda in den vergangenen Jahren extrem verändert, können eigentlich nur diejenigen nicht mitbekommen haben, die z.B. einen Skoda Superb gedanklich als Audi abspeichern, wenn sie ihn sehen. Das Design ist extrem klar geworden. Inzwischen wollen die Tschechen auch als sportlich angesehen werden. Und als elegant. Logische Konsequenz: der Skoda Superb SportLine.

Dass es bei Audi eine "S-Line" gibt, wird nicht reiner Zufall sein; bei beiden geht es um sportliche Eleganz. Skoda könnte damit durchaus für Audi-Fans interessant werden, die den Mehrpreis für einen Ingolstädter nicht investieren können oder wollen.

Wie sportlich sich die elegante Ausstattungslinie des Superb darstellt, liegt ganz beim Kunden, denn zwar sind die Basismotorisierungen nicht erhältlich, aber immerhin beginnt das Leistungsspektrum schon bei braven 150 PS (maximal steckt ein Vierzylinder-Benziner mit 280 PS unter der Haube). SportLine-Zierrat (Zierleisten, Embleme, abgedunkelte Seitenscheiben, Dekoreinlagen in Carbon-Optik…) ist immer an Bord, mindestens 18-Zöller, außerdem Sportfahrwerk, Progressivlenkung, Fahrprofilauswahl oder ein Lederlenkrad namens "Supersport".

Richtig interessant wird es dann, wenn man auch noch das eine oder andere Extra-Hakerl setzt (teils in Paketen), etwa bei der dynamischen Fahrwerksregelung, bei den anthrazit-polierten Leichtmetallfelgen oder anderen Optionen, die das Autofahrerleben schöner und einfacher machen. Das belohnen die Tschechen mit insgesamt bis an die 3000 Euro Preisvorteil.

Serienmäßig sind die schwarzen Sport-Komfortsitze aus Alcantara/Leder/Kunstleder mit silbernen Nähten und perforierter Sitzmittelbahn, die passablen Seitenhalt bieten, wie ich auf einigen schnellen Runden am Wachauring festgestellt habe.

Für richtig sportliches Fahren müsste man das ESP abschalten können, aber das ist weiterhin nicht für Geld und gute Worte zu bekommen (bei Audi in der Regel aber eh auch nicht).

Mit viel Feingefühl und Allradantrieb hat sich der Superb aber immerhin ein bisschen zum Driften bewegen lassen, trotz ESP, auf der Kreisbahn mit Gleitbelag im Infield des Wachaurings. Der Grat, bis die Elektronik einsetzt, ist aber ein schmaler. Gut für die Sicherheit, weniger gut fürs ambitionierte Heizen. Nur: Dafür ist er Skoda Superb SportLine ja nicht gedacht.

Im Gegensatz zu einem anderen Skoda, dem Skoda Fabia R5, der allerdings einen großen Nachteil hat: Er ist nicht so leicht verfügbar, steht nicht einmal in der Preisliste. Dafür fuhr er mit Christian Schuberth-Mrlik am Steuer bei der Rallye Liezen mit.

Nicht am Rallye-Start, dafür aber in der Preisliste steht der Skoda Superb SportLine - als Limousine ab 37.370 Euro, als Combi ab 38.900 Euro - mit dem klassengrößten Kofferraum.

Aus dem Video-Archiv: So gut fährt sich der neue Skoda Superb:

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