24.09.2016 18:11 |

BAWAG bestätigt

Selbst bei Spenden werden Entgelte verlangt

Nach dem "Krone"-Bericht über jene Bank, die einem Radentheiner bei einer Geldspende für Afritz 4,70 Euro an Gebühren zu Lasten der Begünstigten verrechnete, nahm nun das betroffene Kreditinstitut selbst Stellung zur Sachlage und bestätigt bei sämtlichen Bareinzahlungen für Spenden Gebühren zu verrechnen.

"Die Banken, so auch die BAWAG P.S.K., haben ein Entgelt für die Abwicklung von baren Schalter-Einzahlungen eingeführt, das bei uns derzeit 4,70 Euro beträgt", heißt es in einem Schreiben der Bank, die darin auch bestätigt, selbst bei Spendenaktionen keine Ausnahme zu machen. Vielmehr verrechnet die BAWAG sogar bei Spenden an karitative Organisationen, die ihre eigenen Kunden sind, Entgelte von 55 Cent, sofern es sich um Barüberweisungen handelt.

Der Großteil der anderen heimischen Banken stellte Spenden-Einzahlungen jedoch gebührenfrei. Der Radentheiner, der für die Gebühren letztlich selbst aufkam, versteht die Welt nicht mehr: "Es ist für mich traurig. Wie kann sich eine Bank an Geld, das für Opfer gedacht ist, bedienen und sogar Spenden dezimieren?"

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