Mi, 27. März 2019
14.09.2016 08:27

Nach Schwächeanfall

Clinton kehrt am Donnerstag in Wahlkampf zurück

Nach ihrer krankheitsbedingten Pause will die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton am Donnerstag den Wahlkampf wieder aufnehmen. Nach einem Schwächeanfall am Sonntag hatte die Demokratin alle Termine bis Mittwoch abgesagt. Den Dienstag hatte Clinton mit der Lektüre von Akten und mit Telefonanrufen verbracht, teilte ihr Sprecher Nick Merrill mit. Zudem habe sie den Wahlkampfauftritt verfolgt, den Präsident Barack Obama für sie in Philadelphia absolvierte.

Der Schwächeanfall rückte die Gesundheit der 68-Jährigen in den Fokus. Erst nach dem Vorfall hatte Clintons Team mitgeteilt, dass bereits am Freitag eine Lungenentzündung diagnostiziert worden sei. Sie musste in den USA viel Kritik dafür einstecken, dass sie dies der Öffentlichkeit nicht gleich mitgeteilt hatte.

Lungenentzündung "selbst nicht ernst genommen"
Clinton gestand am Montag in einem TV-Interview ein, die Öffentlichkeit erst spät über die Lungenentzündung informiert zu haben. Sie habe ihre Erkrankung "selbst nicht ernst genommen". Ihr gehe es aber wieder gut, so die 68-Jährige. Bei den abgesagten Terminen wurde sie von ihrem Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, vertreten.

Obama verteidigte seine Parteifreundin und Wunschnachfolgerin unterdessen gegen "unfaire Kritik". Clinton habe "mehr davon aushalten müssen als irgendjemand", sagte Obama in Philadelphia. Es war der erste Solo-Auftritt des Amtsinhabers im diesjährigen Präsidentschaftswahlkampf.

Obama: "Trump erzählt jeden Tag irgendwelches Zeug"
Obama bemühte sich in seiner Rede, die Aufmerksamkeit wieder auf die Schwächen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu lenken: "Trump erzählt jeden Tag irgendwelches Zeug, das ihn für das Amt des Präsidenten disqualifiziert." Inzwischen trete ein Gewöhnungseffekt ein, bedauerte Obama. "Nur weil er es immer und immer und immer wieder macht, haben die Medien aufgegeben."

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