02.09.2016 13:05 |

57-Jähriger in Haft

Ehepaar betrog sechs Opfer um 1,55 Millionen Euro

Kriminalisten haben zwei mutmaßliche Betrüger ausgeforscht, die sechs Österreicher um 1,55 Millionen Euro betrogen haben sollen. Weil ihnen überdurchschnittlich hohe Zinsen versprochen wurden, überwiesen die Opfer das Geld auf ein Treuhandkonto einer Schweizer Gesellschaft. Nach einer Hausdurchsuchung am Donnerstag in Wien sitzt ein 57-Jähriger in Korneuburg Haft, seine Frau (54) wird angezeigt.

Der Treuhand-Erlag wurde auf Konten in verschiedenen Staaten überwiesen und dort in undurchsichtige Beteiligungen und Tradings investiert, berichtete die Landespolizeidirektion NÖ am Freitag. Die zumindest sechs Opfer in Österreich erlitten dadurch insgesamt einen Millionenschaden.

Unterlagen und Datenträger sichergestellt
Bei einer Hausdurchsuchung in Wien-Liesing am Donnerstag wurde eine große Anzahl an Unterlagen sowie an Datenträgern sichergestellt, die ausgewertet werden, berichtete die Polizei. An der Aktion waren Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich, die Wiener Polizei und Wega-Beamte beteiligt.

Das Duo soll die schweren gewerbsmäßigen Betrügereien von 2012 bis 2014 verübt haben. Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelte seit März gegen den österreichischen Staatsbürger, der in der Schweiz lebt, und seine Ehefrau aus Wien-Liesing.

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