Do, 16. August 2018

Goalie als Ruhepol

25.08.2016 13:51

Die große Chance eiskalt genutzt

Erst im Alter von 20 Jahren hörte der Vorarlberger David Madlener in seinem Job als Kälteanlagen-Techniker auf, konzentrierte sich voll aufs Eishockey. Mit Erfolg - seit heuer spielt der 24-jährige Keeper beim KAC und ist Nationalspieler. Er durfte auch am Mittwoch beim Testsspiel gegen die Slowakei 30 Minuten lang ran.

Mit kühlen Temperaturen war der Vorarlberger David Madlener schon immer konfrontiert - der Eishockey-Tormann hat während seiner Zeit im Nachwuchs von VEU Feldkirch eine Lehre zum Kälteanlagen-Techniker absolviert. "Es war nicht immer leicht, acht Stunden am Tag zu arbeiten und dann noch viermal pro Woche zu trainieren", gibt der 24-Jährige zu. Fünf Jahre lang hat David in seinem Beruf gearbeitet. "Aber irgendwann lief es für die Firma nicht mehr so gut. Darum habe ich mir vorgenommen, mich voll auf die Eishockey-Karriere zu konzentrieren."

Da kam der Anruf von EBEL-Klub Dornbirn gerade recht - auch wenn ein Wechsel zum Rivalen von Feldkirch nicht überall gut ankam. "Einige VEU-Fans haben mir schon gesagt, dass ich das nicht machen kann. Aber es war eine große Chance - die musste ich nutzen."

Das hat er definitiv getan, knapp ein Jahr später debütierte er für das Nationalteam, nun wechselte er nach drei Jahren Dornbirn zum KAC. Madlener beschreibt sich selbst als ruhigen Keeper. "Ich versuche dem Team Ruhe zu geben, lasse mich nie nervös machen." Mit Goalie-Kollege Tomas Duba stimmt die Chemie: "Wir versuchen, uns gegenseitig zu pushen."

Große Hobbys hat David keine. "Wenn man wie ich früher arbeitet und Eishockey spielt, kommt man zu nichts. Ich habe am Abend immer viel mit meiner Freundin Theresa gemacht." Das fällt nun wohl weg - sie bleibt wegen ihrem Job in Vorarlberg, kommt aber öfters auf Besuch. "Daran muss ich mich gewöhnen."

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