Mo, 18. Februar 2019
07.08.2016 13:08

WEGA-Einsatz in Wien

Kubaner bei Messerattacke auf Donauinsel verletzt

Ein 36 Jahre alter Kubaner ist am Samstagabend in einem Lokal auf der Wiener Donauinsel durch zwei Messerstiche in den Rücken verletzt worden. Die Sondereinheit WEGA rückte an nahm wenig später einen 24 Jahre alten Mann aus Afghanistan als Tatverdächtigen fest. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Laut Angaben des späteren Opfers war der Attacke ein Streit vorangegangen. Der 36-Jährige hatte sich in dem Lokal nahe der Reichsbrücke mit drei Männern angelegt, weil das Trio andere Gäste belästigt haben soll.

Aus der verbalen Auseinandersetzung entstand bald ein handfester Streit, der sich vor das Lokal verlagerte. Laut derzeitigem Ermittlungsstand gingen im Zuge dessen zwei der Männer auf den Kubaner los. Einer von ihnen zückte plötzlich ein Messer, stach auf den 36-Jährigen ein und lief danach davon.

Angestellter nahm Verfolgung auf
Ein couragierte Angestellter des Lokals nahm laut Polizeisprecher Roman Hahslinger sofort die Verfolgung auf und informierte die Einsatzkräfte stets über die aktuelle Position des Flüchtenden. Eine Viertelstunde später war der 24-Jährige gefasst.

Die Tatwaffe sei vorläufig nicht gefunden worden, hieß es. Ob es sich bei dem festgenommenen Afghanen tatsächlich um den Täter handelt, muss noch ermittelt werden.

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