05.01.2016 16:26 |

Falsche Identitäten:

2000 Migranten zurückgewiesen

Mit rigorosen Kontrollen hat das neue Jahr an der Grenze zu Slowenien begonnen: Die Polizei hat 2000 Migranten die Einreise untersagt und sie zurück nach Slowenien abgewiesen. Wie es heißt, soll es sich bei den gestoppten Menschen vor allem um Bürger aus Marokko und dem Iran handeln. Die strikten Kontrollen werden jetzt weitergeführt.

Der Schnee und die Eiseskälte halten Migranten nicht von ihrer Flucht ab: 4000 Flüchtlinge kommen pro Tag nach Griechenland.

Neben Schutzsuchenden aus kriegsführenden Staaten wie Syrien kommen nun auch immer mehr Migranten aus Marokko und Algerien nach Griechenland, wie die Behörden bestätigen. Ein Phänomen, das sich jetzt auch an der slowenisch-kärntnerischen Grenze Karawankentunnel bemerkbar macht. Zuletzt wurden immer häufiger Staatsbürger aus Marokko und dem Iran gestoppt und zurückgewiesen.

Polizeisprecher Rainer Dionisio: "Es hat in den vergangenen Tagen verstärkte Kontrollen gegeben - pro Tag gab es etwa 200 Rückweisungen." Der Grund dafür sei in den meisten Fällen die Angabe falscher Identitäten. Weiters habe es auch wegen fehlender offizieller Registrierungen Abweisungen geben müssen.

Vermutet wird von Beamten, dass einige der Migranten aus Nicht-Kriegsländern die Chance des "freien Korridors" für eine Reise nach Deutschland nutzen wollen.

Bislang sind in Kärnten 156.000 Flüchtlinge aus Slowenien kommend übernommen und weiter befördert worden. Wie Behörden in der Türkei und in Griechenland melden, ist ein Ende der Migrationswelle weiterhin nicht in Sicht.

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