Mi, 26. September 2018

Siegfried Nagl:

09.11.2015 15:02

"Ich trete 2017 an!"

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (VP) beendet alle Spekulationen – er wird bei der nächsten Grazer Wahl im Jahr 2017 wieder antreten. Damit verwelken die zarten Hoffnungspflänzchen seiner politischen Gegner. Für die SP wäre ein Bündnis mit den Blauen eine theoretische Chance…

Was wurde nicht alles gemunkelt. Amtsmüde wäre er, der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl, ins Land würde er eigentlich wollen. Aber nix da - Nagl stellt nun ein für allemal klar: "Ich werde bei der nächsten Grazer Wahl im Jahr 2017 wieder antreten!"

Für die politischen Gegner ist das keine gute Nachricht. In der FP von Mario Eustacchio etwa keimte zart das Hoffnungspflänzchen, Nagl würde vielleicht doch nicht wieder kandidieren; und verblüht nun wieder.

Mit Nagls Bekenntnis zu Graz sind schon heute viele Weichen für die Wahl 2017 (die wird wohl im Frühling stattfinden) gestellt. Eustacchio wird es auch wieder tun und antreten. Ebenso KP-Chefin Elke Kahr. Die Grüne Lisa Rücker hingegen steht als Spitzenkandidatin nicht mehr zur Verfügung. Ihr Nachfolger steht noch nicht fest.

Nagl wird bei der Wahl nicht zu schlagen sein und den Spitzenplatz verteidigen. Will der politische Gegner ihm also den Bürgermeister-Stuhl stibitzen, wird es viel taktisches Geschick brauchen. Eine theoretische Möglichkeit wäre ein Bündnis von Rot-Blau wie im Burgenland.

Mit der aktuellen SP-Chefin Martina Schröck ist so ein Deal freilich nicht zu machen.

Die Alphatiere

Eine andere Möglichkeit wäre noch ein linkes Bündnis von KP, SP und den Grünen. Dieses linke Bündnis, hört man, wäre das erklärte Ziel von SP-Chefin Schröck. Aber ehe das passiert, versöhnen sich die beiden zerstrittenen Alphatiere Nagl und Eustacchio wohl wieder…

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