Die Polizei hatte das Aufeinandertreffen der beiden Teams aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit als Risikospiel eingestuft und sich entsprechend vorbereitet. Während bei einem normalen Spiel sechs bis acht Beamte im Einsatz sind, standen am Freitagabend knapp 100 Polizisten bereit, sagte Moser.
Radikale Linzer Fans waren schon vier Stunden vor dem Anpfiff nach Steyr gekommen. Doch sowohl vor als auch während des Matches konnte die Polizei die Fangruppen auseinanderhalten. Erst nachdem die Zuschauer das Stadion verlassen hatten, gingen einzelne Gruppen immer wieder aufeinander los. Sie wurden von der Polizei getrennt.
Es gab bei den Auseinandersetzungen mehrere Verletzte, zwei Linzer Fans, die auf Polizeibeamte eingetreten hatten, wurden festgenommen. Außerdem gab es zwei vorübergehende Festnahmen wegen Ordnungsübertretungen, teilte Moser mit. Er rechnet insgesamt mit 20 bis 30 Anzeigen.
Die Partie endete mit einem 2:2, das Austria Klagenfurt schon am Samstag den Titelgewinn bringen könnte. Sollten die Kärntner (59 Punkte) zu Hause gegen Kalsdorf gewinnen, können sie in den letzten beiden Runden nicht mehr von Platz eins verdrängt werden. Steyr hält als Zweiter bei 55 Punkten, Linz als Dritter bei 51 Zählern. Mit dem Titel haben die Kärntner den Aufstieg in die Erste Liga aber noch nicht in der Tasche, in der Relegation gilt es gegen einen Regionalliga-Ost-Vertreter zu bestehen.
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