13.04.2006 17:10 |

Windows auf Mac

Windows XP führt auf Intel-Macs zu Problemen

Erst vor kurzem hat Apple Computer eine Software veröffentlicht, mit der Kunden ohne Umwege das Betriebsystem Windows XP von Microsoft auf den neuen Intel-Macs zum Laufen bringen können. Nun scheinen bereits erste Probleme mit der Vorabversion der Software "Boot Camp" aufzutauchen: Berichten zufolge soll Windows den Mac-Teil der Festplatte zerstören.

Bislang war es nur einigen Hackern gelungen, das Microsoft- Betriebssystem erfolgreich auf der neuen Apple-Hardware zu installieren (siehe Infobox). Das Gros der Mac-Anwender konnte Windows nur unter dem Apple-Betriebssystem Mac OS über eine so genannte Emulation wie "VirtualPC" zum Laufen bringen, bei der eine Windows-Umgebung softwaremäßig nachgebildet wurde. Diese Emulation lief jedoch deutlich langsamer als ein vergleichbarer Windows-PC.

Eimal Windows, immer Windows
Mit "Boot Camp" läuft die Microsoft-Software unmittelbar auf dem Mac und stellt auch alle notwendigen Windows-Treiber zur Verfügung. Im offiziellen Apple-Hilfe-Forum mehren sich jedoch die Berichte, dass die neue Software zu großen Problemen führen kann. So ist die Rede davon, dass "Boot Camp" nach der Installation die Mac-OS-X-Teile der Festplatte zerstört. So könne Windows zwar ohne Umstände installiert und gestartet werden, eine Rückkehr zu Max OS X sei jedoch nicht mehr möglich.

Da es sich bislang nur um eine Vorabversion handelt, gibt es von Seiten des Unternehmens auch keinerlei technischen Support. Obwohl es soffenbar nur in einigen Einzelfälle Probleme gegeben hat, sollten Intel-Mac-Besitzer vor einer "Boot Camp"-Installation sicherheitshalber alle Daten sichern.

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