Dass die Nordische Kombination bei den Olympischen Spielen 2030 aus dem Programm gestrichen wurde, sorgt im Athletenfeld für große Sorgen. „Ich werde ziemlich schnell emotional, weil ich wirklich richtig Angst um die Zukunft unserer Sportart habe“, meinte die Deutsche Nathalie Armbruster etwa gegenüber „Sport1“.
„Es ist gerade eine ziemlich schwere Zeit für uns“, macht die Gesamt-Weltcupsiegerin der Saison 2024/25 kein Geheimnis aus ihren Bedenken. Auch Deutschlands Bundestrainer Eric Frenzel äußerte gegenüber der „Zeit“ dunkle Aussichten für die Wintersport-Disziplin. „In spätestens zwei Jahren gibt es die Kombination nicht mehr“, meinte der 37-Jährige unlängst.
ÖSV fördert Kombi nur bis 2028/29
Der Österreichische Skiverband reagierte bereits auf die Olympia-Entscheidung. Die Nordische Kombination werde vorerst nur bis zur Saison 2028/29 gefördert, was darüber hinaus passiert, ist unklar.
Zwar ist es nicht ausgeschlossen, dass die Nordische Kombination 2034 wieder ins Olympia-Programm zurückkehrt, allzu große Hoffnungen machen sich Athleten wie Funktionäre allerdings nicht. „Wir wissen, dass es drastische Veränderungen geben wird, aber in welcher Form, wann sie eintreffen werden und welche konkreten Folgen die Entscheidung hat, da sind wir uns noch nicht im Klaren drüber“, herrscht bei Armbruster und ihren Kollegen Ungewissheit.
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