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15.01.2015 14:08

"Großes Verständnis" für IS-Kämpfer im Gefängnis

Ein Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat die türkische Polizei für ihr "großes Verständnis" gelobt. Er und seine Mitgefangenen hätten im Gefängnis per Internet mit dem IS kommunizieren dürfen, schrieb der 19 Jahre alte Brite an die Tageszeitung "Times".

"Die Polizisten waren sehr freundlich. Sie verstanden, warum wir in Syrien kämpfen wollten. Sie hassten Assad, Israel etc. Ihre Ideologie war die der Muslimbruderschaft", so der 19-Jährige. Die Muslimbruderschaft ist die größte und traditionsreichste Islamistenorganisation in der arabischen Welt.

Der Mann behauptet, im Rahmen eines Gefangenenaustausches freigekommen zu sein und heute in der syrischen IS-Hochburg Rakka zu leben. Über einen Austausch von 49 Geiseln aus dem türkischen Konsulat in Mossul gegen IS-Mitglieder hatte im September die Zeitung "Hürriyet" berichtet. Ankara hat dies jedoch nie offiziell bestätigt.

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