Marco Schwarz hat den Slalom überraschend aus seinem Repertoire gestrichen. Der Kärntner wolle von nun an nur noch in den Speed-Disziplinen und im Riesenslalom an den Start gehen, wie er am Dienstag bekannt gab. In der Saison 2020/21 hatte er noch die Slalom-Kristallkugel gewonnen.
„Das war sicher eine der härtesten Entscheidungen meiner Karriere, aber vier Disziplinen lassen sich einfach nicht mehr vereinbaren“, erklärte Schwarz bei einem Medientermin. Vor allem die Zeit um Weihnachten und Neujahr biete kaum Zeit für Regeneration, hinzu kommt die Verletzungshistorie mit dem Kreuzbandriss im Dezember 2023. „Da muss ich einfach vernünftig sein. Ich habe die letzten Jahre gespürt, dass es einfach mehr Sinn macht, sich auf gewisse Sachen zu fokussieren, als in vier Disziplinen Mittelmaß zu sein.“
Seine Konzentration gelte fortan dem Riesentorlauf und dem Super-G, aber auch in der Abfahrt wolle er um die Weltcuppunkte mitkämpfen. Dort wolle Kraft seine Kräfte entsprechend bündeln, um um Siege mitfahren zu können.
Kristall als Slalom-Höhepunkt
Drei seiner insgesamt acht Weltcup-Siegen hatte Schwarz im Slalom feiern dürfen, in der Saison 2020/21 gewann der mittlerweile 31-Jährige sogar die Disziplinenwertung.
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