Als „absolute Schande“ hat Rafael van der Vaart die Entscheidung des Schiedsrichters, das Tor von Virgil van Dijk im Nations-League-Spiel gegen Deutschland nicht zu geben, kommentiert. Der Treffer zum vermeintlichen 1:0 für die Niederlande war aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Brian Brobbey annuliert worden.
In der zwölften Spielminute hatte Kapitän Van Dijk den Ball nach einem Eckstoß ins gegnerische Netz geköpfelt. Lange hielt die Freude bei der „Elftal“ jedoch nicht an, nach einem VAR-Check nahm Schiri Alejandro Hernandez den Treffer zurück. Die Begründung: Brobbey habe DFB-Keeper Marc-Andre ter Stegen blockiert.
„Schwache Torwartleistung“
Für Experte Van der Vaart unverständlich, beim TV-Sender NOS tobte der ehemalige Teamspieler: „Das ist eine absolute Schande. Es ist unglaublich. Brobbey macht ja kaum etwas. Man darf sich natürlich berühren. Der Torwart darf nicht machen, was er will. Es war einfach eine sehr schwache Torwartleistung.“
Auch Lothar Matthäus, Experte auf der anderen Seite, sieht die DFB-Elf mit besagter Entscheidung im Glück. „Er geht da nicht zum Torhüter. Er steht da die ganze Zeit. Deswegen muss man sagen: Schon ein bisschen Glück. War es wirklich genügend? Ich glaube, das wird im Nachlauf noch diskutiert werden“, analysierte der 65-Jährige.
20 Minuten nach dem aberkannten Holland-Treffer war es dann Felix Nmecha, der Deutschland mit 1:0 in Führung brachte. Immerhin einen Punkt nahmen die Niederländer mit, Cody Gakpo traf in der Nachspielzeit zum erlösenden Ausgleich.
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