„Ende der Sterne“

Ridley Scott: „Vier Packerl Marlboro pro Drehtag“

Unterhaltung
22.08.2026 05:00

Regiestar Ridley Scott ist zurück auf der großen Leinwand und spricht in der „Krone“ über seinen neuen Film „Das Ende der Sterne“ mit Jacob Elordi. Der ihm Rosen streut: „Ich habe mit einer Legende gedreht“.

Nach Meisterwerken wie „Blade Runner“ oder „Alien“ erzählt Filmemacher Ridley Scott im neuen Blockbuster „Das Ende der Sterne“ (ab 27. August im Kino) vom Überleben in einer postapokalyptischen Welt. Nach einer Pandemie zählen nur noch Waffen und das nackte Überleben: „Ihr denkt, das ist übertrieben, aber vieles davon passiert bereits. Habt ihr in letzter Zeit mal die Nachrichten gesehen? Ich sehe dort jeden Tag Katastrophen, Epidemien wie jetzt Ebola, die Klimakrise. Natürlich soll der Film unterhalten, aber Unterhaltung soll die Leute auch immer fordern“, so Scott bei einem Pressegespräch mit der „Krone“.

Für den Dreh hat er sich Italien, u. a. die Dolomiten, ausgesucht: „Kanada hätte auch gepasst, aber ganz ehrlich, in Italien ist das Essen einfach besser.“ Vor der Kamera hatte Scott, der „vier Schachteln Marlboro pro Drehtag“ geraucht hat, Stars wie Jacob Elordi („Wuthering Heights“, „Frankenstein“), Margaret Qualley („The Substance“), Josh Brolin („No Country for Old Men“) oder Guy Pearce („L.A. Confidential“, „Der Brutalist“).

„Das Ende der Sterne“ mit Elordi und Qualley läuft ab kommendem Donnerstag im Kino.
„Das Ende der Sterne“ mit Elordi und Qualley läuft ab kommendem Donnerstag im Kino.(Bild: Fabio Lovino)

Und einen vierbeinigen VIP, den Hund Raksha, der im Film Elordis besten Freund Jasper spielt: „Ich habe es sehr genossen, mit dem Hund zu drehen, man muss spontan sein. Immer Wurst dabei zu haben, hilft. Aber er war auch nicht unberechenbarer als so manche Kollegen“, lacht Elordi, um gleich wieder ernst zu werden und Scott in höchsten Tönen zu loben: „Du drehst mit einer Legende, und jeden einzelnen Tag wird dir bewusst, warum er zu diesem Pionier des Kinos geworden ist. So etwas habe ich noch nie erlebt.“

Margaret Qualley bei der Londoner Premiere.
Margaret Qualley bei der Londoner Premiere.(Bild: AFP/HENRY NICHOLLS)

Er habe ihm und Co-Star Qualley viele Freiheiten gelassen: „Margaret und ich haben sehr viel Zeit damit verbracht, das Drehbuch zu personalisieren und es für uns realer zu machen. Ridley hat uns da einfach machen lassen, er war sehr offen mit uns. Jeder Tag Arbeit an dem Film war einzigartig und wundervoll.“

Gerade beim Drehbuch adaptiert auch Scott selbst laufend: „Ich bin gut darin, zu sehen: Okay, jetzt wird’s langweilig. Tun wir was dagegen. Ich hab auch bei dieser Geschichte das Ende verändert“ – der Film basiert auf dem Bestseller „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ von Peter Heller. Es sei außerdem wichtig, in jeder Erzählung auch eine Prise Humor zu finden, erklärt der mittlerweile 88-jährige „Gladiator“-Macher, der im Alter anscheinend nichts an Energie eingebüßt hat, weiter: „Außer, du machst ,Macbeth‘ ...“

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