Bim, Stadion & Co.

Wo in Graz künftig der Sparstift gezückt wird

Steiermark
22.08.2026 04:59

Graz muss sparen – so weit, so bekannt. Nur, wo die Koalition aus KPÖ und Grünen künftig den Sparstift zücken will, ist noch wenig bekannt. Eine „Krone“-Bestandsaufnahme.

Stolze 340 Millionen Euro hat die Stadt Graz noch im Vorjahr investiert – nun muss der Gürtel aber deutlich enger geschnallt werden. Die Investitionen sind künftig jährlich mit 150 Millionen Euro, also nicht einmal der Hälfte von zuletzt, gedeckelt. Konkrete Sparvorhaben waren der Koalition bisher allerdings noch nicht zu entlocken.

Bim auf Schiene?
Fix ist jedenfalls, dass man in den nächsten beiden Jahren eben 65 Millionen Euro einsparen muss. Im Programm bekennt man sich so weiter zum Öffi-Ausbau (die Linie 8 nach Gösting soll etwa bis 2030 geplant werden, auch der Planungsbeschluss für die Uni-Linie 2 soll fallen), auch das Energiewerk befindet sich weiter darin. Ebenso wie der Ausbau von Schulen, der im Frühjahr noch abgesagt werden musste. „Das werden wir sicher machen“, stellte die neue, alte Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) klar. „Es wird nur nicht mehr so schnell wie in den letzten fünf Jahren gehen.“ Auch die Baumpflanzungsoffensive wird fortgesetzt.

Eher überschaubar war das Tempo zuletzt hingegen beim Thema Stadion. Im Arbeitsübereinkommen bekennt sich die Koalition aber dazu, die Arena gemeinsam mit den Vereinen und dem Land zu modernisieren, „um bestmögliche Bedingungen für den Spielbetrieb und die Vermarktungsmöglichkeiten der beiden Grazer Klubs zu gewährleisten“.

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