Di, 11. Dezember 2018

Beinahe-Kollision

28.10.2014 12:26

Raumstation ISS musste Weltraumschrott ausweichen

Weltraumschrott hat am Montag die Internationale Raumstation ISS und ihre Crew bedroht. Weil die Teile direkt auf den Außenposten der Menschen im All zuflogen, musste die Flughöhe der ISS ungeplant verändert werden, berichtet die US-Weltraumbehörde NASA. Das Ausweichmanöver sei gerade noch rechtzeitig gelungen, hieß es.

Bei den Teilen, die auf die ISS zurasten, soll es sich um Überreste des 1993 gestarteten russischen Satelliten "Kosmos 2251" gehandelt haben, der im Februar 2009 - knapp 800 Kilometer über der Erde - mit dem US-Kommunikationssatelliten "Iridium 33" zusammengestoßen war. Durch die Kollision entstanden über 100.000 Bruchstücke, die groß genug sind, um über Jahrzehnte im Orbit zu bleiben.

Immer wieder von Weltraumschrott bedroht
Die Raumstation, die sich in 400 bis circa 430 Kilometern Höhe um die Erde bewegt, musste in der Vergangenheit schon mehrfach Weltraumschrott - wie etwa Resten ausrangierter oder zerstörter Satelliten - ausweichen. Laut NASA-Angaben rasen weit über 500.000 Splitter mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern mit Geschwindigkeiten von bis zu 28.000 Kilometern pro Stunde durchs All.

Auf dem Außenposten der Menschheit arbeiten derzeit der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, drei russische Kosmonauten sowie zwei US-Amerikaner.

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