Gute Nachrichten von Tennis-Hoffnung Joel Schwärzler! Nachdem der 20-Jährige Anfang März das Challenger in Kigali (Rua) gewinnen konnte, war in der Folge ein wenig der Wurm drinnen. Nur noch einmal – im April bei einem Challenger in Portugal – schaffte er zwei Siege in Serie und den Einzug in ein Viertelfinale. Eine Unserie, die jetzt endete...
Bei seinem bislang letzten Auftritt auf Hartplatz schaffte des Joel Schwärzler (ATP-Nr. 183) bis ins Finale. Das war Ende Februar, als er beim Hallen-Turnier in Lugano (Sz), als er sich erst im Endspiel dem Ungarn Zsombor Piros mit 5:7, 6:4, 3:6 hatte geschlagen geben müssen. Es folgten 27 Tour-Partien auf Sand, von denen er 14 gewinnen konnte, aber 13 Mal als Verlierer vom Platz gehen musste.
Rückkehr auf Hartplatz
Nun kehrte der 20-Jährige beim ATP-75-Challenger in Grodzisk Mazowiecki (Pol) auf den Hartplatz zurück – mit Erfolg. Nachdem der an drei gesetzte Vorarlberger in Runde eins den gleichaltrigen Tschechen Jiri Cizek 6:3, 6:1 eliminieren konnte, traf er im Viertelfinale auf den Weltranglisten-690. Aziz Dougaz. Gegen den Tunesier hatte Schwärzler dann allerdings mehrr zu kämofen als erwartet.
Schwärzler mit starken Nerven
Im ersten Satz wehrte Joel beim Stand von 4:5 und 5:6 insgesamt drei Satzbälle ab, ehe er im Tiebreak mit 7:2 aber kurzen Prozess machte und sich Satz eins holen konnte. Im zweiten Durchgang musste er dann aber gleich sein erstes Servicespiel abgeben. Ein Rückstand, dem er vergeblich nachlief und nachdem er bei 3:5 erneut gebreakt wurde, stand es plötzlich 1:1 in Sätzen.
Entscheidung erneut im Tiebreak
Im Entscheidungssatz vergab Schwärzler bei einer 3:2-Führung zwei Breakbälle und so musste wie bereits im ersten Durchgang die Entscheidung im Tiebreak fallen. Und hier hatte erneut der Vorarlberger das bessere Ende für sich. Da reichte ein einzigen „Mini-Break“ zum 5:3, um am Ende die PArtie mit 7:4 auszuservieren.
Eine – vermeintlich – leicht Aufgabe
Damit steht Schwärzler zum ersten Mal seit April – damals beim ATP-125-Chellanger im portugiesischen Oeiras – in einem Tour-Viertelfinale. Und dort wartet am Freitag mit Ilya Ivashka die nächste, vermeintlich lösbare, Aufgabe. Der 32-jährige Belarusse war 2022 bereits auf Rang 40 der Weltrangliste geranked, aktuell wird er dort aber nur an Position 402 geführt.Gewarnt sollte der ÖTV-Youngster dennoch sein: Im Juli spielte sich Hartplatz-Spezialist Ivashka beim Challenger im spanischen Pozoblanco durch die Qualifikation bis ins Endspiel, wo er sich dann aber dem Luxemburger Chris Rodesch geschlagen geben musste.
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