GAK-Trainer brennt:

„Wir wollen unsere Heimserie ausbauen, egal wie!“

Fußball National
07.08.2026 08:00

Der 0:3-Auftakt beim LASK schreit nach einer Aufarbeitung! Beim ersten Heimspiel am Samstag (17) gegen Aufsteiger Lustenau will Trainer Ferdl Feldhofer das wahre Gesicht seines GAK sehen – und den Ausbau der tollen Heimserie!

„My home is my castle!“ Am 13. Dezember 2025 beim 1:2 gegen den LASK hat der GAK letztmals daheim ohne Punktegewinn die Segel streichen müssen – seitdem aber haben die Roten Liebenau zur Festung ausgebaut: In den letzten sieben Heimspielen gab’s vier Siege und drei Remis!

„Wir haben versucht, unsere Learnings aus den letzten beiden Jahren umzusetzen, aber das ist uns in Linz leider nicht gelungen“, knurrt der rote Coach, fügt aber schnell an: „Heuer haben wir relativ früh ein Gerüst beisammen, wo ein Grundkern da ist, der absolut performen kann. Letztes Jahr sind Pines und Owusu erst später dazugestoßen. Da sind wir etwas weiter als letzte Saison.“

Das 0:3 gegen LASK hat Feldhofer aber gar nicht geschmeckt: „Ich war extrem angebissen, das ganze Wochenende, hab lang gebraucht, um mich zu beruhigen. Aber ohne Emotion gesehen, ist’s so, dass man für einen Erfolg gegen den Doublesieger einen extrem guten eigenen Tag braucht und einen unterdurchschnittlichen beim Gegner. Das war leider umgekehrt. Der LASK hat uns von Beginn jede Hoffnung geraubt. Und wir haben bis auf die Torwartposition keine Topleistung gezeigt. Unterm Strich war das gegen einen guten Gegner zu wenig.

Nur Goalie Cican Stankovic (r.) erfüllte beim Start die Erwartungen seines Trainers.
Nur Goalie Cican Stankovic (r.) erfüllte beim Start die Erwartungen seines Trainers.(Bild: APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER)

Lustenau hat sich unter Coach Mader beim 1:1 zum Start gegen Ried sehr selbstbewusst präsentiert: „Die haben sehr viel Potenzial und Speed in ihren Reihen, und viel Qualität. Aber wir wollen unsere Heimserie fortsetzen. Und wir wollen den Dreier – egal wie!“

Tim Trummer und Jacob Italiano fehlen weiterhin: „Dafür ist Tobias Koch wieder im Kader.“ Ob Italiano überhaupt noch einmal für den GAK auflaufen wird, lässt Feldhofer unbeantwortet: „Wir werden sehen! Noch ist er unser Spieler.“

Kadertechnisch hofft der Coach in den nächsten Tagen auf Verstärkung: „So wie acht andere Klubs in Österreich – wobei ich mich bei einigen doch sehr wundere. Aber bei uns ist die Anzahl der Spieler eindeutig zu gering, wenn wir weiterhin auf den Österreicher-Topf setzen wollen. Das kann man nicht wegreden.“

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