Mit Aussagen über ihre Gegnerin hat Oleksandra Olijnykowa bei den French Open für große Aufregung gesorgt. Dass die Russin Diana Shnaider am Gazprom-Turnier teilgenommen hatte, verurteilte die Ukrainerin aufs Schärfste und griff sogar auf KZ-Vergleiche.
Am Sonntag stehen sich Olijnykowa und Shnaider in der dritten Runde der French Open gegenüber. Im Vorfeld der Partie kritisierte die Ukrainerin, die auch in Paris auf den Angriffskrieg der Russen gegen ihr Heimatland aufmerksam machen will, das Verhalten ihrer Gegnerin scharf. Vor allem die Teilnahme der 22-Jährigen am umstrittenen Gazprom-Turnierverurtielt Olijnykowa.
„Kein Unterschied“
„Das Turnier wird von einem Unternehmen ausgerichtet, das Kriegsverbrechen finanziert. Die Teilnahme an diesem Turnier bedeutet also, für eine Organisation zu spielen, die Lager für Kinder finanziert“, fand die 25-Jährige deutliche Worte. „Meiner Meinung nach ist das genau dasselbe, als würde man im nationalsozialistischen Deutschland für Gestapo-Offiziere spielen bei dem Turnier, das von jenem Unternehmen organisiert wird, das Auschwitz erbaut hat. Für mich macht das keinen Unterschied.“
Ihr Zuhause werde mit Gazprom-Geldern angegriffen. Die Drohnen, die ihre Heimatstadt attackieren, würden von dem Erdgasförderunternehmen finanziert werden. „Das Erschreckende ist, dass alle schweigen über das, was diese Person getan hat. Es ist Wahnsinn! Sie hat Beiträge russischer Propagandisten mit Likes versehen. Ich habe Screenshots, die ich euch schicken kann“, so Olijnykowa weiter. Eines steht schon einmal fest: gemeinsame Fotos und Handschläge wird es zwischen den beiden am Samstag bestimmt nicht geben ...
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