Rätselraten um Ex-Formel-1-Pilot Mika Salo. Nachdem zunächst von einer Messerattacke auf den Finnen in Thailand die Rede war, spricht er selbst nun von einem Unfall. Ein Mopedfahrer habe dem 59-Jährigen demnach unabsichtlich eine „tiefe Wunde“ zugefügt.
Zunächst hatten mehrere Medien von einem Messerangriff auf Salo berichtet. Doch der ehemalige Formel-1-Pilot selbst hat gegenüber der thailändischen Polizei offenbar von einem Unfall gesprochen. Wie die finnische Zeitung „Ilta-Sanomat“ berichtet, soll ein Mopedfahrer zu eng an Salo vorbeigefahren sein und ihn dabei gestreift haben.
Der gebürtige Finne habe zu diesem Zeitpunkt die Straße überquert und habe einen „kleinen Stoß“ am Bein verspürt. Erst nach Hinweisen von Passanten habe der Ex-Pilot bemerkt, dass er vom Zwischenfall eine blutige Wunde davongetragen hatte und sich in seinem Schuh Blut ansammelte.
28 Stiche notwendig
Salo habe zunächst die Wunde selbst reinigen wollen, sei dann aber mit einem Taxi ins Spital gefahren. Dort stellte sich heraus, dass die Wunde tiefer sei, als zuvor angenommen – auch das Muskelgewebe sei beschädigt worden. Die Wunde musste mit 28 Stichen genäht werden.
Mittlerweile befindet sich Salo wieder am Weg der Besserung. Gegenüber den lokalen Behörden, die Ermittlungen aufgenommen hatten, beteuerte er, dass es sich nicht um eine bewusste Attacke gehandelt habe. „Solche Idioten gibt es in Großstädten immer. Zum Glück war es nur eine Verletzung am Bein. Wenn jemand wirklich Schaden anrichten wollen würde, dann müsste er vermutlich den Oberkörper attackieren“, wurde Salo abschließend zitiert.
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