WM-Hit gegen Schweiz

„Wollen uns nicht auf Schlachtbank führen lassen“

Eishockey
20.05.2026 06:22

Unglaublich, aber wahr: Mit der Schweiz und Österreich treffen heute am Nachmittag (16.20 Uhr) bei der Eishockey-A-WM in Zürich zwei Teams mit noch weißer Weste aufeinander! Von Ersteren war dies erwartet worden, das ÖEHV-Team hingegen hat mit drei Siegen aus drei Spielen die Erwartungen deutlich übertroffen ...

Die Favoritenrolle liegt am Mittwoch ganz klar bei den Schweizern, in der Swiss Life Arena ist ein volles Haus mit 10.000 Zuschauern garantiert. Hexenkessel inklusive, wie es am Montag beim 6:1- Schützenfest der Eidgenossen gegen Deutschland zu sehen war.

Genau hier hakt Österreichs Teamchef Roger Bader ein, kündigt an: „Es ist das vierte Spiel binnen fünf Tagen, wir werden das spüren. Doch wir wollen uns nicht auf die Schlachtbank führen lassen wie die Deutschen.“ Für den 62-Jährigen ist sein Heimatland „einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel. Doch es ist immer etwas möglich.“

„Sie werden volle Kanone kommen!“
Für sein Team ginge es auch darum, das Spiel zu genießen. Im Tor wird David Kickert stehen, Erinnerungen an die bittere 1:6-Abfuhr im Vorjahres-Viertelfinale in Herning sollen heute keine mehr hochkommen: „Es wird ein ganz anderes Spiel“, meint Kapitän Peter Schneider, ist sich sicher: „Sie werden volle Kanone kommen, da müssen wir dagegenhalten.“

Für Vinzenz Rohrer, einen der Schweiz-Legionäre im Team, ist das Duell mit den Eidgenossen „sicher was Spezielles, ich schätze in Zürich noch etwas Spezielleres. Wir werden das Beste probieren, schauen wir, was rauskommt.“ Ob ihn als in der Schweiz allseits geschätzten Spieler ein besonderer Empfang erwartet? „Das weiß ich nicht, das lasse ich die Fans entscheiden.“

„Ich erwarte unsererseits eine Defensivschlacht!“
Benjamin Nissner sagt zur körperlichen Verfassung nach vier Spielen binnen fünf Tagen: „Mein Tank ist voll.“ Im Duell mit der Schweiz seien die Rollen klar verteilt, doch abgeschrieben hat er das Spiel vorab längst nicht: „Ich erwarte unsererseits eine Defensivschlacht. Doch wer sagt, dass wir vorne nicht ein oder zwei Tore reinmachen können und das gleiche passiert wie gegen Lettland.“

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