Ein bitterer Moment für Grigor Dimitrov! Nach einer frühen Niederlage beim ATP-Turnier in Monte-Carlo rasselt der Bulgare im Live-Ranking um 42 Plätze nach unten. Erstmals seit 14 Jahren gehört der ehemalige Weltranglisten-Dritte damit nicht mehr den Top-100 an.
Beim Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo kam für Grigor Dimitrov das schnelle Aus. Der 34-jährige Bulgare musste sich bereits in der Runde der letzten 64 dem Argentinier Tomas Martin Etcheverry geschlagen geben. Diese Niederlage hat unmittelbare und drastische Folgen für seine Position in der ATP-Weltrangliste. Im Live-Ranking stürzt er um ganze 42 Plätze ab und findet sich nun auf dem 135. Rang wieder.
Ende einer langen Serie
Mit diesem Absturz endet für Dimitrov eine beeindruckende Serie. Zum ersten Mal seit 14 Jahren ist er nicht mehr Teil der Top 100 im Herrentennis. Schon heftig für einen Mann, der im Jahr 2017 bereits die Nummer drei der Welt gewesen war. In seiner Karriere erreichte er zudem das Halbfinale bei den Australian Open (2017), in Wimbledon (2014) und bei den US Open (2019).
Zittern um Roland Garros
Das schlechte ATP-Ranking könnte sich bald konkret auswirken, vor allem im Hinblick auf die nahenden French Open. Die Teilnahme am Hauptfeld von Roland Garros ist durch den Absturz stark gefährdet. Die direkte Qualifikation für das Hauptfeld endet in der Regel bei einem Weltranglistenplatz um 110. Dimitrov müsste somit voraussichtlich den schwierigen Weg über die Qualifikationsrunden gehen, um am Turnier
Die Niederlage gegen Etcheverry verdeutlicht Dimitrovs geradezu obligate Schwierigkeiten auf Sandplätzen. Schon in der Vergangenheit hatte er auf diesem Belag immer wieder zu kämpfen. Bereits 2022 versuchte er scherzhaft, Hilfe von Sandplatz-König Rafael Nadal zu bekommen. In einem Live-Stream fragte er den Spanier, ob dieser ihn nach seiner Karriere für drei Sandplatzturniere coachen würde. Nadal lehnte damals mit einem Augenzwinkern ab und meinte, das wäre recht teuer. Aber womöglich hätt‘s geholfen.
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