Der neue Masterplan „Burgenland zu Fuß“ soll Bewegung fördern und Sicherheit erhöhen. Menschen sollen dadurch zum Gehen motiviert werden.
Exakt 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedem Erwachsenen. „Zügiges Gehen hat viele positive Auswirkungen auf Körper und Psyche – von deutlich gesenktem Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen über Stressreduktion bis hin zu Schutz vor Krebs und Demenz“, sagt Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der Med Uni Wien.
Menschen motivieren
Diese positive Wirkung werde oft unterschätzt. Der Masterplan „Burgenland zu Fuß“ setzt genau hier an. Ziel ist es, mehr Menschen zum Gehen zu motivieren und gleichzeitig verbesserte Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Fokus steht vor allem der Alltag. Rund 20 Prozent der Wege, die Burgenländer zurücklegen, seien kürzer als ein Kilometer und damit gut zu Fuß machbar, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner (SPÖ).
Gemeinden sollen beraten werden
Das Land will Gemeinden daher künftig bei der Umsetzung fußverkehrsfreundlicher Maßnahmen oder Projekten zur Verkehrsberuhigung im Ortskern beraten und unterstützen. „Denn die Mobilität der Zukunft beginnt am sicheren Weg zur Schule oder zur Bushaltestelle, am verkehrsberuhigten Dorfplatz oder bei der barrierefreien Straßenquerung zum Bäcker“, sagt Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale.
Eine landesweite Kampagne soll dazu beitragen, mehr Bewusstsein zu schaffen. Der „Masterplan Burgenland zu Fuß“ ist als Ergänzung zur Gesamtverkehrsstrategie des Burgenlandes gedacht.
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