„Die Situation ist viel ernster, als es scheint“, schlägt Andrea Dovizioso mit Blick auf Marc Marquez‘ bisherige Saison Alarm. In der Fahrer-Wertung liegt der Weltmeister aktuell nur auf Rang fünf – 36 Zähler hinter WM-Leader Marco Bezzecchi.
Gleich im ersten Grand Prix schied Marquez in Thailand aus, im Austin-Sprint kam der Spanier als Letzter ins Ziel. Will der Ducati-Pilot den Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung nicht bereits nach den ersten Rennen begraben, muss eine Leistungssteigerung her.
„Marc ist nicht der Typ Fahrer, der sich beschwert und er hat auch nie Ausreden gesucht. Aber seine Situation ist meiner Meinung nach viel ernster, als es den Anschein hat“, ist auch Dovizioso besorgt. Der Italiener kennt Marquez nur allzu gut, 2017 bis 2019 wurde er jeweils hinter dem Katalanen Vizeweltmeister.
Armverletzung unheilbar?
Der 40-Jährige weiß deshalb auch: „Marc muss sich körperlich noch deutlich verbessern. Und vielleicht hat der Sturz in Indonesien diese Einschränkung in seinem Arm noch verschlimmert, die meiner Meinung nach unheilbar ist.“
Während sich der Kampf um die WM-Krone für Marquez zur Herkulesaufgabe entwickelt, hat Dovizioso Aprilia hingegen ganz oben auf der Rechnung. „Mit den beiden Fahrern (Bezzecchi und Jorge Martin, Anm.) gibt es eine echte Chance. Die Meisterschaft ist noch lang, vieles kann passieren. Aber sie haben eine große Chance, weil sie sich verbessert haben. Die Fahrer sind unberechenbar und Marc ist noch nicht bei 100 Prozent. Das eröffnet ihnen definitiv eine Türe“, freut sich der 24-fache GP-Sieger auf ein spannendes Duell.
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