Die Europacup-Bewerbe gehen in die heiße Phase – allerdings ohne rot-weiß-rote Beteiligung. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...
Im Konzert der Großen. Aus Spanien stehen sechs Klubs im Viertelfinale der Europacup-Bewerbe, aus England fünf, Deutschland und Portugal stellen jeweils drei Teams, Frankreich und Italien zwei, die Ukraine, Griechenland und Holland haben wenigstens einen Vertreter. Während in der letzten Saison mit Salzburg und Sturm erstmals zwei rot-weiß-rote Hoffnungen in der Champions League mitspielen durften, setzte es in dieser Spielzeit für Österreich einen Dämpfer. Kein Klub in der Königsklasse, kaum erwähnenswerte Erfolge auf den Nebenschauplätzen. Wolfsberg und die Austria waren bereits in der Qualifikation gescheitert, Sturm und Salzburg enttäuschten in der Europa League, Rapid holte in der Conference League lediglich einen Punkt. Eine katastrophale Bilanz, die sich in der Fünfjahreswertung der UEFA negativ auswirkt.
Österreich liegt nur noch auf dem 17. Platz, verliert ab 2027 einen internationalen Startplatz. Statt zwei Teams nimmt nur der Meister an der Qualifikation zur Champions League teil, da müssen mehrere Runden überstanden werden, um ein Ticket für die lukrative Ligaphase zu lösen.
Finanzielle Folgen
Bitter! Zu viele Punkte fallen aus der Wertung, die Kluft zu Europas Top 15 wird größer. Definitiv ein Rückschritt für unseren Fußball, für die Bundesliga ein Horror-Szenario. Weil weniger Geld für Investitionen da ist, es im „Niemandsland“ schwierig wird, echte Verstärkungen zu verpflichten.
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