1787 Einsätze in 2025

Wehren aus Völkermarkt ziehen stolze Bilanz

Kärnten
08.04.2026 10:00

45 Feuerwehren und zwei Betriebsfeuerwehren gibt es im Bezirk Völkermarkt. Im Jahr 2025 haben sie stolze 1787 Einsätze absolviert und dabei nicht nur Hab und Gut, sondern auch Leben gerettet!

„Die Bilanz des Jahres 2025 zeigt einmal mehr, wie breit das Einsatzspektrum unserer Feuerwehren geworden ist. Vom Waldbrand über technische Hilfeleistungen bis hin zu Katastrophenschutzaufgaben – unsere Kameradinnen und Kameraden stehen rund um die Uhr bereit, um der Bevölkerung rasch und professionell zu helfen“, betont Bezirksfeuerwehrkommandant Patrick Skubel. Er ist stolz auf „seine Feuerwehren“. Immerhin 1616 technische Einsätze und 626 Brandeinsätze haben die Männer und Frauen alleine im vergangenen Jahr hinter sich gebracht. Für die Florianis trotzdem eher ein „durchschnittliches Jahr“.

Viele Ackerbrände, Hunderte technische Einsätze
Auffällig waren im Vorjahr die Flur-, Acker- und Waldbrände – vor allem im Sommer, denn die hohen Temperaturen und die Trockenheit sorgte 2025 für viele Feuer. Teilweise mussten die Ehrenamtler im Stundentakt zu Brandeinsätzen ausrücken. 

Erneut zeigte sich auch, so Skubel, die Wichtigkeit von Heimrauchmelder, die nicht nur einmal Schlimmeres verhindern konnten. Neben den Brandeinsätzen prägten vor allem technische Hilfeleistungen das Einsatzgeschehen. „Hinter jeder Einsatzstatistik stehen Menschen, die ihre Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. Dafür gebührt allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden im Bezirk mein großer Dank und meine höchste Anerkennung“, sagt Skubel.

Die extreme Trockenheit sorgte 2025 für viele Einsätze.
Die extreme Trockenheit sorgte 2025 für viele Einsätze.(Bild: BFKDO VK)

Eine professionelle Einsatzabwicklung ist nur durch konsequente Ausbildung möglich. Im Jahr 2025 wurden 343 Kurse auf Bezirks- und Landesebene besucht. Insgesamt 869 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden nutzten die Möglichkeit zur Weiterbildung – ein Plus von rund 25 Prozent. Rund um die Koralmbahn wurden besonders viele Tunnel- und Spezialausbildungen gemacht. 

„Besonders stolz kann der Bezirk auf seine Feuerwehrjugend sein. Zwei Jugendgruppen qualifizierten sich für den Bundesjugendleistungsbewerb in Weiz und erzielten dabei herausragende Ergebnisse“, freut sich Skubel. Die Feuerwehrjugend Schwabegg sowie Rinkenberg gehöre zu den besten Kärntens. 

Blick in die Zukunft
Rund um die Koralmbahn entsteht auch weitere Infrastruktur. Skubel: „Von besonderer Bedeutung ist daher der geplante dezentrale Katastrophenschutz-Stützpunkt in Eberndorf. Dieses Projekt wurde in enger Abstimmung mit den Feuerwehren und der Marktgemeinde Eberndorf vorbereitet und im vergangenen Jahr offiziell durch das Land Kärnten und den Kärntner Landesfeuerwehrverband bestätigt.“ Der Stützpunkt soll nun inklusive moderner Katastrophenschutzausrüstung eröffnet werden. 

Einige Einsätze bleiben den Feuerwehren lange im Gedächtnis.
Einige Einsätze bleiben den Feuerwehren lange im Gedächtnis.(Bild: BFKDO VK)

Gemeinsam mit 14 Gemeinden hat das „Karamon“ des Geopark Karawanken den Einsatzkräften im Bezirk einiges abverlangt. Das Projekt wurde gestartet, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen nachhaltig zu erhöhen. Deswegen wurden Feuerwehrdrohnen angeschafft, die ab sofort eine wertvolle Unterstützung bei zukünftigen Feuerwehr- und Katastropheneinsätzen sein werden. Geplant sind zudem zwei Großraumpumpen in Feistritz ob Bleiburg sowie Lavamünd. 

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