Dieses Ehepaar verschreibt sein Leben der Kunst: Dabei spielen die Heimat und deren Flora und Fauna eine essenzielle Rolle in den Werken. Bei den Bildern von Barbara und Alfred Scheikl wird der Blickwinkel auf die Umwelt verändert.
Es sind Bilder, die leicht anzusehen sind. Und genau das ist auch das Ziel von Alfred und Barbara Scheikl. „Mir ist es wichtig, dass die Kunstwerke für den Betrachter leicht zu lesen sind. Obwohl sie eine feine abstrakte Note haben“, erklärt Alfred, der sich seit seiner Kindheit dem Malen verschrieben hat. Erst als Erwachsener fand der gelernte Werkzeugbauer dann endgültig zur Kunst.
„Ich habe acht Semester lang eine Akademie besucht und das hat mich zusätzlich bestärkt“, sagt der 65-Jährige, der nicht nur Erwachsenen die Kunst des Malens näher bringt, sondern auch als freischaffender Künstler in der Mittelschule Landskron unterrichtet.
Geprägt sind seine Werke von Kärnten und der Natur: „Ich bin am Land aufgewachsen und das sollen meine Bilder auch ausstrahlen und widerspiegeln.“ Daher beschäftigt er sich in seinen jüngsten Werke mit der Natur und Tieren, „aber auch der Wörthersee und das Rosental zählen zu den Motiven, mit denen ich mich auseinandersetze.“


Besonders durch das Zeichnen von Flora und Fauna würde der Blick auf die Umwelt verändert und „man bekommt einen komplett anderen Blickwinkel auf oftmals banale Dinge“.
Aber nicht nur Alfred schwingt in seinem Wohnhaus den Pinsel. Auch seine Frau Barabara hat vor einigen Jahren das Malen für sich entdeckt. „Ich liebe Farben und mit dem Zeichnen kann man so viel ausdrücken“, erzählt die 57-Jährige, die sich nach und nach fürs Malen begeisterte und irgendwann von Häkelbildern auf Acryl wechselte.
Irgendwann habe ich einfach mitgemacht. Ich liebe die Farben und mit dem Zeichen kann man so viel ausdrücken.
Künstlerin Barbara Scheikl
Für die Künstlerin sei es besonders wichtig, dass ihre Werke Positives und Fröhliches vermitteln, denn „es gibt auf dieser Welt mittlerweile so viel schlechtes! Dann soll wenigstens die Kunst das Gegenteil bewirken und ein wenig Hoffnung schenken.“
Das Künstlerehepaar ist nicht nur in seinem Atelier tätig, sondern bringt sich auch beim Kunstverein Velden ein, der gemeinsam mit dem Kulturring Ferlach vom 16. bis 19. April im Rondeau der Büchsenmacherstadt die Gemeinschaftsausstellung „Tierisch Abstrakt“ abhält. Darunter werden sich auch Werke von Alfred und Barbara Scheikl befinden.
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