Er sei eigentlich keiner, der gerne viel redet, erklärte Shaqiri nach seiner Galavorstellung. Gegen Ecuador (2:1) und Frankreich (2:5) war das Supertalent noch unter den Erwartungen geblieben. "Wir wollten eine Reaktion zeigen", betonte Shaqiri. "Jetzt sind wir glücklich, wir haben etwas Unglaubliches geschafft. Wir als kleine Schweiz haben etwas Großes erreicht."
Der im Kosovo geborene Klubkollege von ÖFB-Star David Alaba hat großen Anteil daran. Shaqiri erzielte den 50. Dreierpack der WM-Geschichte. Sonst hat beim Turnier in Brasilien bisher nur Deutschlands Thomas Müller in einem Spiel in dreifacher Ausführung getroffen. Dabei hatte sich Shaqiri vor dem Honduras-Spiel noch über die überzogene Erwartungshaltung an ihn beschwert: "Das nervt mich gewaltig. Es hängt nicht alles von mir ab."
Das Herzstück im Schweizer Spiel ist der Jungstar aber ohne Zweifel - auch wenn er bei den Bayern, die ihn 2012 für rund zwölf Millionen Euro vom FC Basel geholt hatten, noch (?) nicht zum Stammspieler avanciert ist. Bereits mit 18 Jahren hatte Shaqiri in der "Nati" debütiert, im 32. Länderspiel zeigte er endlich sein großes Potenzial. "Wir haben unseren eigenen Messi!", feierte die Zeitung "Blick" den ebenfalls nur 1,69 Meter kleinen Spielgestalter.
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