Stammplatz in Gefahr?

Schmid freut sich über neue Konkurrenz im ÖFB-Team

Fußball National
29.03.2026 15:29
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Romano Schmid hat mit Carney Chukwuemeka und Paul Wanner neue Konkurrenz in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bekommen. Der Steirer gilt unter Teamchef Ralf Rangnick in der Startformation seit langem als gesetzt – ob sich daran aufgrund der beiden ÖFB-„Neuzugänge“ etwas ändern wird, ist offen...

Schmid selbst sieht die beiden Mittelfeldakteure als Gewinn für die Auswahl und bezeichnete Chukwuemeka und Wanner am Sonntag im ÖFB-Campus als „unfassbare Spieler“.

Carney Chukwuemeka (links) und Paul Wanner
Carney Chukwuemeka (links) und Paul Wanner(Bild: GEPA)

„Immer ordentliche Leistungen gebracht“
Er sei froh, „dass ich die beiden im Team begrüßen kann und dass sie mit mir zusammenspielen“, erklärte Schmid. „Es ist ja schön, wenn sie irgendwann neben mir spielen.“ Was seinen Status in der Nationalmannschaft betrifft, meinte Schmid: „Ich spiele hier seit drei, vier Jahren und habe, glaube ich, immer ordentliche bis gute Leistungen gebracht.“

Romano Schmid im Trikot von Werder Bremen.
Romano Schmid im Trikot von Werder Bremen.(Bild: GEPA)

„Man kann komplett abschalten“
Angesichts der schwierigen Situation bei seinem Club Werder Bremen empfindet Schmid das Nationalteam-Intermezzo als äußerst positiv. „Hier kann man komplett abschalten, aber auch nur, weil wir hier in den letzten Jahren so gut gearbeitet haben und auch Testspiele haben, die man natürlich gewinnen will, aber nicht unbedingt gewinnen muss. Das ist ein Riesenunterschied zu Bremen, wo man eigentlich gewinnen muss.“

Schmid mit Werder im Abstiegskampf
Werder liegt sieben Runden vor Schluss vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Zuletzt sorgten drei volle Erfolge aus den jüngsten vier Partien für eine gewisse Erleichterung, doch davor war man 13 Partien sieglos geblieben. „Natürlich macht das etwas mit einem“, gestand Schmid. „Man merkt, dass Werder in Bremen für viele das Leben ist. Das spürt man, wenn man nach Niederlagen hängende Köpfe von Fans sieht oder wenn man auch sieht, wie viel Freude man Fans geben kann.“

Aufgrund der Situation bei seinem Verein spielt die Weltmeisterschaft in Nordamerika in den Gedanken des 26-Jährigen noch keine große Rolle. „Ich denke nicht viel an die WM. Ich habe ganz andere Baustellen in meinem Alltag.“

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