Oliver Glasner muss sich ab Sommer einen neuen Klub suchen und hat offenbar eine Absage von Manchester United erhalten. Diese Optionen bleiben dem österreichischen Trainer noch …
Dass Glasner Crystal Palace nach Saisonende verlassen wird, gilt bereits als fix. Der 51-Jährige möchte den nächsten Schritt machen und bei einem größeren Klub anheuern.
Lange galt er als aussichtsreicher Kandidat bei Manchester United und aktuellen Tabellendritten der Premier League. Laut einem Bericht von „Manchester Evening News“ ist Glasner nun jedoch aus dem Rennen um den prestigeträchtigen Posten.
Denn Interimstrainer Michael Carrick überzeugt bislang. In seinen zehn Spielen als Cheftrainer holte er einen beeindruckenden Punkteschnitt von 2,3 und ist damit statistisch erfolgreicher als jeder andere Ex-Trainer des Klubs. Selbst die Legende Sir Alex Ferguson erreichte nur einen Schnitt von 2,02 Punkten pro Spiel. Besser waren nur die Interimstrainer Ruud van Nistelrooy (2,5 Punkte in vier Spielen) und Carrick selbst bei einer früheren Amtszeit (2,33 Punkte in drei Spielen).
ManUnited nur bei PSG-Coach und DFB-Teamchef gesprächsbereit
Aufgrund seiner starken Leistungen wird ein permanenter Vertrag für Carrick als Cheftrainer immer wahrscheinlicher. Manchester United hat deshalb die Liste der potenziellen Nachfolger stark eingegrenzt. Laut dem Bericht sind neben Oliver Glasner auch die Trainer Marco Silva, Unai Emery und Andoni Iraola nicht länger im engeren Kandidatenkreis der „Red Devils“. Sollte sich der Klub wider Erwarten doch gegen eine Weiterbeschäftigung von Carrick entscheiden, bleiben nur noch zwei externe Optionen: Luis Enrique von Paris Saint-Germain und der deutsche Teamchef Julian Nagelsmann.
Weitere Optionen für Glasner
Für Glasner dürften sich dennoch interessante Möglichkeiten ergeben. Krisen-Klub Tottenham sucht händeringend nach einem „Retter“, der die Londoner wieder in die Spur führt. Auch beim FC Chelsea könnte sich bald eine Tür öffnen. Trainer Liam Rosenior steht nach der jüngsten 0:3-Niederlage gegen Everton massiv unter Druck. Die „Blues“ kämpfen als Sechster noch um einen Europacup-Platz. Neben Glasner werden dort allerdings auch andere Kandidaten gehandelt – darunter Filipe Luís, Xavi Fernández oder Cesc Fàbregas.
Glasner als Teamchef?
Zudem wird spekuliert, ob Glasner bald Teamchef wird. Sollte der gesundheitlich angeschlagene niederländische Teamchef Ronald Koeman zurücktreten, könnte auch Glasner ins Gespräch kommen.
Klar ist jedenfalls: Nach seinen Erfolgen in den vergangenen Jahren genießt der Oberösterreicher einen ausgezeichneten Ruf. Wohin es Glasner im Sommer tatsächlich zieht, bleibt daher weiterhin spannend.
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