Handy-Entzug. Wenn 72.000 Schüler drei Wochen lang auf das Smartphone verzichten – wie wirkt sich das aus, wie halten das die jungen Leute aus? Wir berichten heute in der „Krone“ über Gymnasiasten aus dem niederösterreichischen Guntramsdorf, die quasi zur Verschärfung des Ganzen auch noch in die Van-Swieten-Bundesheer-Kaserne einrückten – wenn auch nicht für drei Wochen, sondern bloß für 24 Stunden. Interessant, was die Schüler dort über das Experiment berichten. So gesteht ein 15-Jähriger, dass er eine Woche lang Entzugserscheinungen hatte, da sei er gereizt gewesen, habe Angst gehabt, in den sozialen Medien etwas zu verpassen. Doch nach der Überwindung dieser ersten Phase wurde er gesprächiger, habe besser geschlafen und sei „erfrischt aufgewacht“. Na, dann Guten Morgen!
Zu viel geredet. Überwiegend fallen die Rückmeldungen der jungen Leute positiv aus. Eine 15-Jährige erzählt, dass sie mit ihrer kleinen sechsjährigen Schwester wieder mehr geredet habe – und diese hätte sich sehr darüber gefreut. Ja, sie plaudern mehr, wenn sie weniger am Handy „hängen“: Das zieht sich durch alle Reaktionen. Auch wenn das „Mehr-Reden“ nicht ausschließlich positive Resonanz bei den Angesprochen auslösen muss. So berichtet eine 16-Jährige schmunzelnd, dass sie plötzlich viel mehr mit ihren Eltern gesprochen habe, sie hatte aber den Eindruck, dass Vater und Mutter „irgendwann fast genervt waren“. Ja, das sind viele Erwachsene offenbar gar nicht mehr gewohnt, dass Kinder und Jugendliche ausführlich mit ihnen reden …
Kommen Sie gut durch den Mittwoch!
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